11. Mai 2012

Zettels Meckerecke: Aufgeblasener Georg Diez. Ein Wutbürger gegen 1500 Autoren

"Aufgeblasener Protest" hat der Autor im Kulturressort des gedruckten "Spiegel" und Kolumnist bei "Spiegel-Online" Georg Diez den Artikel überschrieben, der seit heute nachmittag in "Spiegel-Online" steht.

Es geht um die Stellungnahme von rund 1500 deutschen Autoren zum Urheberrecht, die Sie - in erfrischender Kürze formuliert - hier lesen können. Wenn Sie sich die Namen der Unterzeichner ansehen, dann haben Sie einen Überblick über diejenigen, die in Deutschland als Autoren Rang und Namen haben.

Was ist daran "aufgeblasen", daß Autoren sich für die Erhaltung des Urheberrechts einsetzen, also der Rechts­grundlage für ihre Einkünfte; der Grundlage dafür, daß sie vom Schreiben leben können? Diez:

Die FDP, die Wahlen in NRW, die Wechselwähler. Eine Analyse und eine Art Wahlempfehlung

Als die FDP in den ersten Monaten des Jahres auf ihrem demo­skopischen Tiefpunkt angekommen war, lag sie bei knapp drei Prozent. Das ist also die Stammwählerschaft der FDP; genauer: Diese knapp drei Prozent sind ein oberer Schätzwert; denn auch unter denen, die sich damals bei der Sonntagsfrage für die FDP entschieden, könnten ja noch Wechselwähler gewesen sein.

Es handelt sich somit um die Stammwählerschaft einer Splitterpartei. Anders als die anderen großen politischen Strömungen - die christ- und die sozialdemokratische, die ökologische, seit der Wiedervereinigung auch die kommunistische - kann der Liberalismus in Deutschland nicht auf eine nennenswerte Zahl von Wählern zurückgreifen, die sich aufgrund ihrer politischen Grundüberzeugung für die liberale Partei entscheiden; egal, ob sie mit deren aktueller Politik, ob sie mit den momentanen Akteuren an der Spitze zufrieden sind oder nicht.

Zitat des Tages: Schock über Mitt Romney. Was tat er als Schüler?

Schock in den USA: Der republikanische Präsidentschafts­kandidat Mitt Romney hat in seiner Schulzeit offenbar einen homosexuellen Mitschüler drangsaliert. Romney selbst spricht von "Streichen".
Vorspann eines Artikels in "Welt-Online" mit der Überschrift "Romney schnitt schwulem Mitschüler Haare ab".

Kommentar: Nein, keine Satire über politische Korrektheit. Auch nicht eine Satire über die inzwischen zur Perfektion entwickelte Praxis der amerikanischen Medien, auch noch in das letzte Eckchen der Biografie eines Politikers hineinzuspähen.

Sondern ein Redakteur der Washington Post, Jason Horowitz, hat das gründlich recherchiert und einen Artikel darüber geschrieben; unter anderem darüber.

10. Mai 2012

Zettels Meckerecke: Eine Lanze für Norbert Röttgen

Nein, ich schätze Norbert Röttgen nicht. Ein Christdemokrat, grüner als die Grünen. Ein Karrierist. Ein geschniegelter Dauerlächler, von dem ich keinen Gebrauchtwagen kaufen würde.

Was ich jetzt schreibe, entspringt also keineswegs einer Sympathie für den Mann oder seine politischen Positionen. Es entspringt allerdings meiner Sympathie für das liberal-konservative Lager und meiner Antipathie gegen rotgrüne Politik.

Frankreichs Wahljahr 2012 (10): Jetzt gibt es erste Umfragen zu den Parlamentswahlen in vier Wochen. Die Schlüsselrolle des Front National

Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2001 wird die französische National­versammlung wenige Wochen nach dem Präsidenten gewählt; mit einer fünfjährigen Legislaturperiode, die der Amtszeit des Präsidenten entspricht. Diese hatte ursprünglich sieben Jahre betragen und war durch ein Referendum im Jahr 2000 auf fünf Jahre herabgesetzt worden.

Hintergrund dieser beider Neuerungen waren unter anderem die Zeiten der "Kohabitation", in denen ein Präsident der Linken mit einer rechten Mehrheit im Parlament regieren mußte; oder umgekehrt ein rechter Präsident mit einer linken Mehrheit. So war es Jacques Chirac ergangen, der zuletzt mit dem Sozialisten Lionel Jospin als Ministerpräsident hatte zusammenarbeiten müssen.

9. Mai 2012

Kleines Klima-Kaleidoskop (29): Hoffnung für die Eisbären - die arktische Eiskappe schmilzt nicht mehr ab! Und wie waren die Temperaturen im März?

Es lohnt sich, immer einmal wieder auf die WebSite der NOAA zu gehen, der US-Behörde, die u.a. für die Sammlung von Klimadaten zuständig ist.

Daß ich das heute getan habe, lag an einer Schlagzeile im Internetmagazin Slate: "U.S. Has Hottest 12-Month Period on Record" - "Die USA haben die heißeste bisher verzeichnete 12-Monatsperiode". Diese Meldung berief sich auf Daten der NOAA und eine Pressemitteilung von ihr, in der sie schreibt, daß auch der vergangene März der wärmste jemals in den USA beobachtete gewesen sei.

Geht man nun zur WebSite der NOAA, dann wird man mit der Schlagzeile begrüßt: "March global temperatures were coolest since 1999" - "Die globalen Märztemperaturen waren die kühlsten seit 1999". Die kühlsten!

Zitat des Tages: "Eine absurde Verdrehung der Tatsachen". Hollandes Sieg und die populistische Versuchung der SPD

In einer absurden Verdrehung der Tatsachen machen die Linken überall in Europa die Sparprogramme der vergangenen Monate für die hohe Jugendarbeitslosigkeit und den wirtschaftlichen Niedergang verantwortlich. In Wirklichkeit jedoch haben Griechen, Italiener und auch die Franzosen im vergangenen Jahrzehnt und noch verstärkt während der Finanzkrise genau diese Art staatlicher Konjunkturpolitik betrieben, die nun unter dem Schlagwort "Wachstumspakt" propagiert wird.

Anstatt endlich die Lehre aus der Schuldenmalaise zu ziehen, dass sich Wachstum nun einmal nicht erzwingen lässt, will die SPD die Politik, die überall Schiffbruch erlitten hat, nun auf europäischer Ebene fortsetzen.
Dorothea Siems, Chefkorrespondentin für Wirtschafts­politik der "Welt"-Gruppe, in "Welt-Online"

Kommentar: Der Artikel trägt eine bemerkenswert heftige Überschrift: "Hollande-Ruck der SPD grenzt an Vaterlands­verrat"; und das bezieht sich auf diese bemerkenswert heftigen Passagen im Text:

8. Mai 2012

Kurioses, kurz kommentiert: "Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu eröffnen". Humor hamse, de Balina

"Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu eröffnen", lautet ein Tweet, erdacht von maiksoehler.

Eens mußma ihn' lassen, Humor hamse, de Balina. Weitere Kostproben finden Sie im "Tagesspiegel". Nicht ausgeschlossen freilich, daß da auch Nichtberliner lustig mittwittern.

Die Eröffnung des Großflughafens Berlin Brandenburg also muß verschoben werden.

Zitat des Tages: "Hochstapeln ist nötig". Peter Handke und Luc Bondy über eine Bemerkung von Alec Guinness. Und natürlich etwas zu Grass

ZEIT: Alec Guinness hat einmal gesagt, er sei sich immer wie ein Hochstapler vorgekommen, er war ein Leben lang ein Kind, das einen Erwachsenen gespielt hat, und er war überzeugt davon, dass seine Umgebung ihm draufkommt und ihn im nächsten Moment auffliegen lässt. Ist von diesem Lebensgefühl etwas in Ihnen?

Handke: Ja ..., das geht mir sehr nahe.

Bondy: Mir auch. (...)

Handke: So ein Hochstapeln, wie es Guinness beschreibt, ist nicht nur erlaubt, sondern nötig.

Bondy: Es gibt einem die Chance zum Spiel.
Aus einem Gespräch, das in der aktuellen "Zeit" abgedruckt ist. Der Interviewer ist der Theaterkritiker Peter Kümmel.

Kommentar: "Hochstapeln" - das ist natürlich eine Zuspitzung. Worum es geht, das ist das Durchhalten von Rollen. Sobald man in einer sozialen Situation ist, wird gewissermaßen ein Modus des Funktionierens eingeschaltet.

Mal wieder ein kleines Quiz: "Präsident Romney"

Wer hat am vergangenen Sonntag den Präsidentschafts­kandidaten der amerikanischen Republikaner, Mitt Romney, versehentlich als "Präsident Romney" bezeichnet?

7. Mai 2012

Marginalie: Das griechische Wahlergebnis - so verheerend wie erwartet

Die vorgezogenen Parlamentswahlen in Griechenland sind so verheerend ausgegangen, wie es aufgrund der Umfragen zu befürchten gewesen war (siehe Morgen wird es in Griechenland ein politisches Erdbeben geben; ZR vom 5. 5. 2012). Jetzt sind 99,6 Prozent der Stimmen ausgezählt. Am Ergebnis wird sich also nichts mehr ändern.

Um dieses Ergebnis und seine Bedeutung zu verstehen, empfiehlt es sich, die griechischen Parteien in drei Gruppen einzuteilen:

Zitate des Tages: Koalitionen, politische Lager und die Konsequenzen des Wahlergebnisses in Schleswig-Holstein. Reineke Fuchs und Alice im Wunderland

Mehr Parteien im Parlament, heißt es oft, mache die Regierungsbildung schwerer. Diese Klage aber zeugt mehr von Sehnsucht nach alten Zeiten denn von analytischer Tiefe. Tatsächlich sind in einem Sechs- oder Sieben-Parteiensystem Koalitionen nur dann schwierig, wenn sich die Parteien als zu unbeweglich erweisen, andere als die üblichen Bündnisse auszuprobieren. (...) Die Lehre aus Schleswig-Holstein ist deshalb: Die Parteien müssen lernen, sich aus der Enge alter Lagerschemata zu befreien.
Der Ressortleiter Politik, Meinung und Gesellschaft von "Zeit-Online", Markus Horeld, dort heute zum Ergebnis der gestrigen Landtagswahl
Eine Koalition braucht eine gemeinsame Idee, ein Projekt.
Derselbe Autor im selben Artikel.

Kommentar: Ja, wie hätte er's denn gern, der Autor Markus Horeld? Wo soll denn die "gemeinsame Idee" für eine Koalition herkommen, wenn die Parteien, die sie bilden, ganz unterschiedliche politische Vorstellungen haben?

Eine Regierung ist ja keine Task Force, die man schnell einmal zusammenstellt, um ein "Projekt" durchzuziehen.

6. Mai 2012

Frankreichs Wahljahr 2012 (9): Hollandes Sieg. Kleiner Liveticker (Abschließende Aktualisierung)












17.30 Uhr: Dieser Liveticker wird wahrscheinlich kürzer sein als derjenige zum ersten Wahlgang vor zwei Wochen. Denn bereits jetzt zeichnet sich ab, daß es heute kein spannender Wahlabend werden wird.

Marginalie: Linder, Kubicki, Rösler. Ja, welcher König soll denn da ermordet werden?

Offenbar als Folge des Knatsches zwischen den Chefetagen von "Spiegel" und "Spiegel-Online" wird neuerdings in "Spiegel-Online" kräftig Reklame für den gedruckten Großen Bruder gemacht.

Der Aufmacher war bis heute Mittag "Sturz Philipp Röslers - Führende FDP-Politiker planen den Königsmord". Verwiesen wird auf etwas, das man im gedruckten "Spiegel" der kommenden Woche lesen kann. Eine große Story?

Frankreichs Wahljahr 2012 (8): Ist ein Sieg Sarkozys auf den letzten Metern doch noch möglich? Sarkozy ist jetzt der Favorit der Frauen. Eine Prognose












Wer in der vergangenen Nacht den Boxkampf Huck vs. Afolabi gesehen hat, der konnte wieder einmal erleben, wie jemand mit Willenskraft einen schon so gut wie verlorenen Kampf noch drehen kann. Huck ist ein Fighter; auch Sarkozy ist das. Kann auch er es am Ende doch noch schaffen?

Wenn Sie diese Serie und die Folgen 39 bis 42 der Serie "Gedanken zu Frankreich" verfolgt haben, dann wissen Sie, daß ich seit Anfang dieses Jahres einen Sieg Hollandes erwarte. Die Situation erschien mir vor einer Woche so eindeutig, daß ich sie zu der Aussage zugespitzt habe: Sarkozy kann nicht mehr gewinnen.

5. Mai 2012

Marginalie: Morgen wird es in Griechenland ein politisches Erdbeben geben

Von den drei Wahlen des morgigen Sonntag - in Frankreich, in Griechenland und bei uns in Schleswig-Holstein - dürften die griechischen Parlamentswahlen diejenigen sein, deren Ergebnis am schwersten absehbar ist. Absehbar aber ist, daß es verheerend sein wird.

Wenn es um das Wohlbefinden geht, liegen in den USA die Republikaner vor den Demokraten. Ist die Religion der kritische Faktor?

Das demoskopische Institut Gallup führt nicht nur Umfragen der Art durch, wie sie vor allem in den Medien berichtet werden - wie der Präsident beurteilt wird, welcher Partei man zuneigt und dergleichen. Sondern Gallup ist, anders als die meisten Umfrageinstitute, auch ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut, das umfangreiche Untersuchungen zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sachverhalten veranstaltet.

Dazu gehört, daß Menschen danach befragt werden, wie gut es ihnen geht. Über derartige Umfragen auf internationalen Ebene habe ich gelegentlich berichtet (zum Beispiel Wo ist die Lebensqualität höher - in Deutschland oder in den USA?; ZR vom 2. 2. 2012). Aber auch in den USA selbst haben die Forscher von Gallup ihre Hand sozusagen ständig am Puls des Bürgers. Jetzt wurden überraschende Resultate publiziert:

Wer politisch den Republikanern zuneigt, der beurteilt sein Wohlbefinden als besser als Sympathisanten der Demokraten; noch schlechter urteilen darüber die Unabhängigen, die sich auf keine der beiden Parteien festlegen mögen.

4. Mai 2012

Marginalie: Aktuelles zu den Kosten der "Energiewende" für den Verbraucher. Auf die kollektive Besoffenheit folgt jetzt die Rechnung

Vor vier Wochen habe ich über die Folgen der "Energiewende" für die Stabilität des Stromnetzes berichtet, vergangenen Mittwoch über den neuen Begriff der "Energiearmut"; einer Armut, die aus steigenden Energiepreisen resultiert.

Heute gibt es eine Meldung, die ein Schlaglicht auf den Zusammenhang zwischen diesen beiden Entwicklungen wirft:

Zitat des Tages: "In puncto Logik ist der Feminismus manchmal auf etwa dem gleichen Level wie der Islamismus" (Harald Martenstein)

Es gehört für mich zu den Rätseln der feministischen Theorie, wieso die Geschlechtsunterschiede einerseits gesellschaftlich bedingt sein sollen, andererseits aber Frauen, wenn sie in der gleichen gesellschaftlichen Position sind wie Männer, als Chefin, sich angeblich anders verhalten, weiblich, was dann ja nur biologisch bedingt sein kann. In puncto Logik ist der Feminismus manchmal auf etwa dem gleichen Level wie der Islamismus.
Harald Martenstein in seiner aktuellen Kolumne im "Zeit-Magazin" mit dem Titel "Über eine Kolumnistin und ihre feministischen Thesen: 'Die Kunst des Niederwalzens ist nicht nur Männern gegeben'".

Kommentar: Martenstein befaßt sich in dieser Kolumne mit einer Kollegin, die bei "Spiegel-Online" unter Vertrag ist, Sibylle Berg heißt und eine Befassung vermutlich nicht wert ist. Sie können das ja nachlesen, wenn Sie sich ein paar Minuten für Martensteins Artikel nehmen.

Mir erscheint diese Passage aus zwei anderen Gründen zitierenswert. Erstens wegen des schönen Satzes "In puncto Logik ist der Feminismus manchmal auf etwa dem gleichen Level wie der Islamismus". Eine gezielte Provokation. Denn: Das kann man doch nicht vergleichen! Man darf doch Feminismus und Islamismus nicht gleichsetzen!

Frankreichs Wahljahr 2012 (7): Eine Debatte auf hohem Niveau. Für Sarkozy ein vernichtendes Unentschieden. Aktualisierte Fassung: Die Reaktionen












Vor der Debatte, die gestern Abend von neun Uhr bis fast Mitternacht andauerte, befand sich Nicolas Sarkozy ungefähr in der Lage eines Vereins in der Endrunde der Champions League, der sein Heimspiel hoch verloren hat. Jetzt im Rückspiel auswärts ein Unentschieden oder einen knappen Sieg zu schaffen, das reicht nicht; obwohl ein solches Ergebnis bei einem schweren Gegner, für sich genommen, ein schöner Erfolg wäre. Nur ein hoher Sieg kann noch retten.

Gegeben seine Situation, wie ich sie in der letzten und vorletzten Folge dieser Serie analysiert habe, hatte Sarkozy kaum Hoffnung, durch diese Debatte das Ergebnis des kommenden Sonntags noch drehen zu können. Gemäß dem alten Sponti-Spruch: "Du hast keine Chance, nutze sie!" mußte er also alles auf eine Karte setzen. Ein Unentschieden konnte nicht reichen. Er mußte versuchen, Hollande vorzuführen, ihn zu demontieren.

2. Mai 2012

Marginalie: Todesdrohung gegen die Frau des Dissidenten Chen. Bei "Spiegel-Online" fehlt ein entscheidender Satz

Vor einer Stunde hat Slate seine fortlaufende Berichterstattung über den Fall des chinesischen Dissidenten Chen aktualisiert.

Berichtet wird, was seit 17.21 Uhr auch bei "Spiegel-Online" zu lesen ist:

Marginalie: "Energiearmut" - mein Wort des Jahres 2012. Oder doch eher Unwort?

Sie finden, es ist noch ein wenig früh, das Wort oder Unwort eines Jahres auszurufen, das gerade einmal vier Monate alt ist? Nicht, wenn dieses Wort sich so eindeutig anbietet, daß es im Rest des Jahres schwerlich von einem anderen Wort getoppt werden kann.

Dieses Wort ist "Energiearmut".

Frankreichs Wahljahr 2012 (6): Heute Abend findet die "große Debatte" statt. Zwischen dem amtierenden und dem künftigen Präsidenten












Heute Abend um 21.00 Uhr findet sie statt, die "große Debatte" zwischen dem amtierenden französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und dem künftigen Präsidenten François Hollande.

Ja, dem künftigen Präsidenten. Denn es gibt jetzt nur noch zwei Szenarien, unter denen ein Wahlsieg Sarkozys sich einstellen könnte:

1. Mai 2012

Zitat des Tages: Konsequent freiheitsfeindlich. Noch einmal etwas zur Kita-Pflicht

Schließlich hat selbst die konservative Familienministerin Kristina Schröder 2010 in einem Interview betont, sie sei sehr dafür, dass Kinder ab drei Jahren in den Kindergarten gehen. Aus dem "sehr dafür sein" eine Pflicht zu machen, wäre da nur konsequent.
Schlußsätze eines Artikels von Katharina Schuler, der seit gestern bei "Zeit-Online" zu lesen ist. Überschrift: "Kita-Pflicht – warum denn nicht?"

Kommentar: Besser kann man eine freiheitsfeindliche Haltung kaum zum Ausdruck bringen als mit diesem "nur konsequent".

Impressionen von einer Demonstration zum 1. Mai in Paris: Friedlich, müde, aber manchmal sehr skurril

Diese Fotos vom 1. Mai 2006 in Paris habe ich schon einmal gepostet. Damals hatte ZR aber erst wenige Leser; die meisten von Ihnen werden den damaligen Artikel nicht gelesen haben. Jetzt habe ich kleine Kommentare hinzugefügt (für vergrößerte Ansichten bitte auf die Bilder klicken):