12. August 2020

"Kometenstaub flammt in der Nacht auf." Die Perseiden

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夕立のように降る ペルセウスの流星群
雨粒が尾を引く様な shooting stars
夏の夜はすごく短くて儚いね
だからもっと好きになる

- Sandaime J Soul Brothers, "R.Y.U.S.E.I." ("Meteor"), 2015

("Der Sternschnuppenschauer der Perseiden - fällt wie ein Sonnenuntergang
"Shooting stars" - sie fallen wie Regen
Sommernächte sind kurz und flüchtig
und ich wünsche mir Freunde, mit denen ich sie teilen könnte")

In der phantastischen Literatur, die sich mit "dem da draußen", den tatsächliche Gegebenen, befaßt, und der der realistischen Literatur, die in diesen Motivkanon hineinlappt, gibt es ein paar Grundmotive, ein paar Situationen und Motive, von denen man erwarten sollte, daß ihnen ein besonderer Zauber innewohnen müßte, eine Zündwirkung - und die ihnen, wenn man sie durchsieht, leider zumeist völlig abgeht. Für die "richtige" Science Fiction ist dies unzweifelhaft der Erstkontakt mit fremden Wesen, die allererste Begegung mit Intelligenzen, der Erweis, das "wir nicht allein" sind - und dies besonders in Form einer Botschaft, eines Funksignals, das die riesigen Schüsseln der Radioteleskope aus dem schweigenden All auffangen. Aller Erwartung nach müßten solche allerersten Kontakte geradezu atembenehmend aufgeladen sein, mit Erwarten, mit Schrecken. In der literarischen Praxis sind sie es nicht (übrigens auch nicht im Film: Kubricks ""2001 - Odyssee im Weltraum" bildet hier die Ausnahme von der Regel. Jodie Fosters großäugiges Lauschen unter den Kopfhörern in "Contact" (1997) geht jegliche solche Frisson ab. Die Gründe sind einleuchtend. Der Zauber der Erwartung ist im Moment des Eintretens hinfällig. Danach müssen die Autoren die Natur der Botschaft erläutern (oder sie für unentzifferbar deklarieren, wie es Stanislaw Lem in "Die Stimme des Herrn" 1968 getan hat), die Zuhörer müssen reagieren, das Fremde Gestalt und Namen, Absicht und Stimme erhalten, die Erde und die Handlung drehen sich weiter.

11. August 2020

Robert E. Howard, "Oh Babylon, verlorenes Babylon..." (1929)

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- „Empire's Destiny“ (1929)

Bab-ilu's women gazed upon our spears,
And roses flung, and sang to see us ride.
We built a glory for the marching years
And starred our throne with silver nails of pride.
Our horses' hoofs were shod with brazen fears:
We laved our hands in blood and iron tears,
And laughed to hear how shackled kings had died.

Our chariots awoke the sleeping world;
The thunder of our hoofs the mountains broke;
Before our spears were empires' banners furled
And death and doom and iron winds were hurled,
And slaughter rode before, and clouds and smoke--
Then in the desert lands the tribes awoke
And death and vengeance 'round our walls were whirled.

Oh Babylon, lost Babylon! Where now
The opal altar and the golden spire,
The tower and the legend and the lyre?
Oh, withered fruit upon a broken bough!
The sobbing desert winds still whisper how
The sapphire city of the gods' desire
Fell in the smoke and crumbled in the fire;
And lizards bask upon her columns now.

Now poets sing her golden glory gone;
And Babylon has faded with the dawn.

- Robert E. Howard




10. August 2020

Streiflicht: "Jim Knopf und der Rassismus." Ein Fingerzeig für Franziska Weißgerber

­Zum Auftakt zunächst einmal eine TRIGGERWARNUNG:  In diesem Text findet sich, bei der Nennung eines Buchtitels, die Verwendung eines Wortes, für dessen Gebrauch man nicht erst seit heute, und durchaus berechtigt,  in Bann und Acht gestellt wird. Ich habe mich aber aus philologischen Gründen, und um argumentative Verkrampfung nach dem Motto "Der **** auf ... (* an dieser Stelle steht im Original ein unschönes Wort)" zu vermeiden, für die originale Nennung entschieden; zumal aus dem Kontext deutlich wird, wie dies zu werten ist.

*          *          *

Anlaß für diese kleine Glosse sind zwei kurze Artikel, die heute auf der Achse des Guten erschienen sind. Im ersten Text, "Laßt meinen Jim Knopf in Ruhe!" verwehrt sich die Autorin, Franziska Weißgeber, vehement, und ebenfalls völlig zurecht, gegen das in der ZEIT vorgebrachte Ansinnen, Michael Endes Kinderbuchklassiker als "rassistisch" zu werten und seine Lektüre anzukreiden.

7. August 2020

Lord Dunsany, "Der Südwind" (1906)

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Einst setzten sich zwei Spieler zu einem Spiel zusammen, um sich die Ewigkeit zu vertreiben, und sie wählten die Götter als Spielfiguren für ihr Spiel, und zum ihrem Spielfeld erkoren sie sich den weiten Himmel, von einem Ende zum anderen, auf dem ein wenig Staub verteilt lag, und jedes Staubkörnchen davon war eine Welt, die auf ihrem Spielbrett kreiste. Und die Spieler waren in Roben gewandet, und ihre Gesichter verhüllt, und die Roben und die Schleier glichen sich, und ihre Namen lauteten Schicksal und Zufall. Und als sie ihre Züge machten und die Götter auf dem Spielfeld verschoben, wirbelte der Staub auf und erglänzte im Licht, das aus den Augen der Spieler hinter den Schleiern flammte. Und die Götter sprachen: "Seht, wie wir den Staub bewegen!"

Es ergab sich - oder war es vorherbestimmt? Wer will dies entscheiden? - daß ein Prophet mit Namen Ord eines Nachts die Götter erblickte, wie sie bis zu den Knie versunken über die Sternenfelder wateten. Und als er sich vor ihnen verneigte und ihnen Ehre erwies, sah er die Hand eines der Spieler, die gewaltig über ihren Häuptern schwebte und zu einem Zug ansetzte. Und Ord, der Prophet, erkannte die Wahrheit. Und dennoch wäre es Ord deshalb nicht übel ergangen, aber er begab sich unter die Menschen, und ließ sie wissen: "Es gibt eine Macht, die über den Göttern steht."

Dies vernahmen die Götter. Und so sprachen sie: "Ord hat es erkannt."

6. August 2020

Covidioten und BLM: Und noch einen drauf

Wie immer: Wenn man Bigotterie thematisiert, dann findet sich keine zwei Tage später einer, der noch einen drauf setzen muss. In diesem Fall unseren derzeitigen Bundespräsidentendarsteller.

Covidioten und BLM: Ein Eulenspiegel erster Güte

Seit dem Tod von George Floyd und der dadurch wieder an Schwung gewinnenden Black lives matter Bewegung hat es in Deutschland etliche Demos mit schwankenden Zahlen zwischen ein paar hundert und "offiziellen" 15.000 Teilnehmern gegeben. Diesen Demos ist eins gemeinsam: Sie verbreiten keine Viren. Egal wie dicht gepackt die Teilnehmer stehen (hier zum Beispiel ein schönes Bild, aber hier ein passender Film (so bei Minute 2 sehr gut zu sehen)). BLM ist gegen Covid immun.  

1. August 2020

Lord Dunsany, "Der Wachtturm" (1912)

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 (Tour Sarrasine in Antibes)

An einem Abend im April saß ich in der Provence auf einem kleinen Hügel, hoch über einem alten Städtchen, das die Goten und Wandalen bislang mit ihren Vorstellungen von Neuzeitlichkeit verschont haben.

Oben auf dem Hügel lag eine alte, vom Zahn der Zahn lädierte Burg mit einem Wachturm und einem Brunnen, der noch Wasser führte, zu dem Stufen an der Innenwand hinunterführten.

Der Wachturm, der mit seinen schartigen Fensterluken nach Süden hin Ausschau hielt, bewachte ein weites Tal, das in der Dämmerung versank und aus dem leise die Abendgeräusche heraufklangen. Er sah den Schein der Lagerfeuer, die Wanderer angezündet hatten und hinter ihnen die dunklen Nadelwälder, sah einen Stern aufblinken und die Dämmerung das Départment Var einhüllen.

Während ich dort so saß und dem Quaken der grünen Frösche lauschte und den deutlichen, fernen leisen Stimmen, während die Lichter in dem kleinen Städtchen eines nach dem anderen aufleuchteten und die Dämmerung der Nacht wich, vergaß ich so viele Dinge, die am Tag bedeutend scheinen, und dachte statt dessen an Seltsames und Entlegenes.

Kleine Windstöße kamen auf und flüsterten hier und da; es wurde kühl, und ich wollte mich schon wieder an den Abstieg machen, als ich hinter mir eine Stimme vernahm: "Vorsicht! Obacht!"

31. Juli 2020

周作人《历史》 / Zhuo Zuoren, "Geschichte" (1928)

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(Zhuo Zuoren)


周作人《历史》 

天下最残酷的学问是历史,他能揭去我们眼上的鳞,虽然也使我们希望千百年后的将来会有进步,但同时将千百年前的黑影投在现在上面,使人对于死鬼之力不住地感到威吓。我读了中国历史,对于中国民族和我自己失了九成以上的信仰与希望。“僵尸,僵尸!”我完全同感于阿尔文夫人的话。世上如没有还魂夺舍的事,我想投胎是真的,假如有人要演崇弘时代的戏,不必请戏子去扮,许多角色都可以从社会里去请来,叫他们自己演。我恐怕也是明末什么社会里的一个人,不过有这一点,自己知道有鬼附在身上,自己谨慎了,像癞病患者一样摇着铃铛叫人避开,比起那吃人不餍的老同类或者是较好一点了吧。

Zhuo Zuoren, "Geschichte"

Die grausamste Wissenschaft auf der Welt (1) ist die Geschichte. Sie läßt uns die Schuppen von den Augen fallen. Sie schenkt uns zwar die Hoffnung, daß es auch noch in hundert Jahren oder in tausend Jahren Fortschritt geben kann, aber sie macht uns auch deutlich, daß die vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende ihre Schatten auf unsere Gegenwart werfen, und wir erschrecken vor der dämonischen Macht, die sie besitzen.  Ich habe die chinesische Geschichte studiert, und ich habe neun Zehntel meiner Hoffnung und meines Glaubens an das chinesische Volk und an mich selbst eingebüßt. "Gespenster, Gespenster!" Ich kann Frau Alvings (2) Worten nur beipflichten. Vielleicht gibt es auf Erden keine Wiederauferstehung, aber ich glaube, eine Wiederverkörperung findet wirklich statt. Wenn man an einem Schauspiel aus der Vorzeit teilnehmen möchte, braucht man keine Schauspieler, die sich verkleiden; es reicht, Menschen aus unsere Gesellschaft zu nehmen und sie sich selbst spielen zu lassen. Ich fürchte, daß ich für meinen Teil einer jener Geheimgesellschaften am Ende der Ming-Zeit angehöre - freilich mit dem Unterschied, daß ich mir bewußt bin, daß ich ein Gespenst mit mir herumtrage. Ich bin vorsichtig, und läute eine Glocke wie ein Aussätziger, um andere auf Abstand zu halten. Ich hoffe, daß ich es damit etwas besser halte als diese Vorfahren, die nur eine unersättliche Gier nach menschlichem Fleisch antrieb (3).


28. Juli 2020

魯迅 《鴨的喜劇》 / Lu Xun, "Eine Entenkomödie" (1922)

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 (Lu Xun. Holzschnitt von Li Qun, 1936)



俄國的盲詩人愛羅先珂君帶了他那六弦琴到北京之後不久,便向我訴苦說:
「寂寞呀,寂寞呀,在沙漠上似的寂寞呀!」 這應該是真實的,但在我卻未曾感得;我住得久了,「入芝蘭之室,久而不聞其香」,只以為很是嚷嚷罷了。然而我之所謂嚷嚷,或者也就是他之所謂寂寞罷。
我可是覺得在北京彷彿沒有春和秋。老於北京的人說,地氣北轉了,這裡在先是沒有這麼和暖。只是我總以為沒有春和秋;冬末和夏初銜接起來,夏才去,冬又開始了。
一日就是這冬末夏初的時候,而且是夜間,我偶而得了閒暇,去訪問愛羅先珂君。他一向寓在仲密君的家裡;這時一家的人都睡了覺了,天下很安靜。他獨自靠在自己的臥榻上,很高的眉棱在金黃色的長髮之間微蹙了,是在想他舊遊之地的緬甸,緬甸的夏夜。
「這樣的夜間,」他說,「在緬甸是遍地是音樂。房裡,草間,樹上,都有昆蟲吟叫,各種聲音,成為合奏,很神奇。其間時時夾著蛇鳴:'嘶嘶!'可是也與蟲聲相和協……」他沉思了,似乎想要追想起那時的情景來。
我開不得口。這樣奇妙的音樂,我在北京確乎未曾聽到過,所以即使如何愛國,也辯護不得,因為他雖然目無所見,耳朵是沒有聾的。
「北京卻連蛙鳴也沒有……」他又嘆息說。
「蛙鳴是有的!」這嘆息,卻使我勇猛起來了,於是抗議說,「到夏天,大雨之後,你便能聽到許多蝦蟆叫,那是都在溝裡面的,因為北京到處都有溝。」
「哦……」
過了幾天,我的話居然證實了,因為愛羅先珂君已經買到了十幾個蝌蚪子。他買來便放在他窗外的院子中央的小池裡。那池的長有三尺,寬有二尺,是仲密所掘,以種荷花的荷池。從這荷池裡,雖然從來沒有見過養出半朵荷花來,然而養蝦蟆卻實在是一個極合式的處所。
蝌蚪成群結隊的在水裡面游泳;愛羅先珂君也常常踱來訪他們。有時候,孩子告訴他說,「愛羅先珂先生,他們生了腳了。」他便高興的微笑道,「哦!」
然而養成池沼的音樂家卻只是愛羅先珂君的一件事。他是向來主張自食其力的,常說女人可以畜牧,男人就應該種田。所以遇到很熟的友人,他便要 勸誘他就在院子裡種白菜;也屢次對仲密夫人勸告,勸伊養蜂,養雞,養豬,養牛,養駱駝。後來仲密家果然有了許多小雞,滿院飛跑,啄完了鋪地錦的嫩葉,大約 也許就是這勸告的結果了。
從此賣小雞的鄉下人也時常來,來一回便買幾隻,因為小雞是容易積食,發痧,很難得長壽的;而且有一匹還成了愛羅先珂君在北京所作唯一的小說 《小雞的悲劇》裡的主人公。有一天的上午,那鄉下人竟意外的帶了小鴨來了,咻咻的叫著;但是仲密夫人說不要。愛羅先珂君也跑出來,他們就放一個在他兩手 裡,而小鴨便在他兩手裡咻咻的叫。他以為這也很可愛,於是又不能不買了,一共買了四個,每個八十文。
小鴨也誠然是可愛,遍身松花黃,放在地上,便蹣跚的走,互相招呼,總是在一處。大家都說好,明天去買泥鰍來餵他們罷。愛羅先珂君說,「這錢也可以歸我出的。」
他於是教書去了;大家也走散。不一會,仲密夫人拿冷飯來餵他們時,在遠處已聽得潑水的聲音,跑到一看,原來那四個小鴨都在荷池裡洗澡了,而 且還翻觔鬥,吃東西呢。等到攔他們上了岸,全池已經是渾水,過了半天,澄清了,只見泥裡露出幾條細藕來;而且再也尋不出一個已經生了腳的蝌蚪了。
「伊和希珂先,沒有了,蝦蟆的兒子。」傍晚時候,孩子們一見他回來,最小的一個便趕緊說。
「唔,蝦蟆?」
仲密夫人也出來了,報告了小鴨吃完蝌蚪的故事。
「唉,唉!……」他說。
待到小鴨褪了黃毛,愛羅先珂君卻忽而渴唸著他的「俄羅斯母親」了,便匆匆的向赤塔去。
待到四處蛙鳴的時候,小鴨也已經長成,兩個白的,兩個花的,而且不復咻咻的叫,都是「鴨鴨」的叫了。荷花池也早已容不下他們盤桓了,幸而仲密的住家的地勢是很低的,夏雨一降,院子裡滿積了水,他們便欣欣然,游水,鑽水,拍翅子,「鴨鴨」的叫。
現在又從夏末交了冬初,而愛羅先珂君還是絕無消息,不知道究竟在那裡了。
只有四個鴨,卻還在沙漠上「鴨鴨」的叫。
一九二二年十月

25. Juli 2020

黃梵 《白口罩》 / Huang Fan, "Der weiße Mundschutz"

­黃梵 / 白口罩——2020年春天劄記


它像一隻素手,突然捂住我的臉
已兩個月,我仍不適應
它捂暖我嘆息的擁抱
也應該我說出的母語,被它好好過濾?


它是舌頭的牢門,關住了多少大言不慚
它讓愛情,也不要靠得太近
它說我們的嘴像傷口,需要它來緊緊包紮
它像白月亮那樣,讓我在夢中埋下一點奢望


它是今春開得最盛的白花
試圖與悲傷的顏色相稱
它也是病人肺裡的冬天
想在眾人的臉上長久結冰
讓我戴著它抱怨時,像含著滿口的愧疚


22. Juli 2020

周作人, 《苦雨》 / Zhuo Zuoren, "Bitterer Regen" (1924)

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伏园兄:
北京近日多雨,你在长安道上不知也遇到否,想必能增你旅行的许多佳趣。雨中旅行不一定是很愉快的,我以前在杭沪车上时常遇雨,每感困难,所以我于火车的雨不能感到什么兴味,但卧在乌篷船里,静听打篷的雨声,加上欸乃的橹声以及“靠塘来,靠下去”的呼声,却是一种梦似的诗境。
倘若更大胆一点,仰卧在脚划小船内,冒雨夜行,更显出水乡住民的风趣,虽然较为危险,一不小心,拙劣地转一个身,便要使船底朝大。二十多年前往东浦吊先父的保姆之丧,归途遇暴风雨,一叶扁舟在白鹅似的波浪中间滚过大树港,危险极也愉快极了。我大约还有好些“为鱼”时候--至少也是断发文身时候的脾气,对于水颇感到亲近,不过北京的泥塘似的许多“海”实在不很满意,这样的水没有也并不怎么可惜。你往“陕半天”去似乎要走好两天的准沙漠路,在那时候倘若遇见风雨,大约是很舒服的,遥想你胡坐骡车中,在大漠之上,大雨之下,喝着四打之内的汽水,悠然进行,可以算是“不亦快哉”之一。但这只是我的空想,如诗人的理想一样的靠不住,或者你在骡车中遇雨,很感困难,正在叫苦连天也未可知,这须等你回京后问你再说了。

20. Juli 2020

Streiflicht: Haste ma ne Mark?

Die Älteren werden sich an den Satz noch erinnern: "Haste ma ne Mark?" Da der Euro immer noch gefühlsweise viel wert ist (obschon deutlich weniger als "die Mark") hört man heute eher die Version: "Haste ma n bischen Kleingeld?". Inhalt der selbe, es ist das klassische Anbetteln. Nahezu jeder der nicht gerade auf dem Dorf wohnt hört diesen Satz in dieser oder ähnlicher Form mehrmals im Jahr, diejenigen, die in Bahnhofsnähe leben und arbeiten vermutlich mehrmals die Woche. Alter Hut. 

Neu wäre dagegen der Satz: Gib ma Kleingeld, sonst rede ich nicht mehr mit Dir. Zumindest dieser Autor kann sagen, dass nie gehört zu haben, ja auch nie gehört zu haben, dass jemand anders diesen Satz in diesem Kontext je gehört hätte. Es ist zur Vermutung zu neigen, dass das wohl auch nicht allzu erfolgreich ausgehen würde. 

16. Juli 2020

Die Afd mal wieder. Heute in Thüringen.

Vor gar nicht langer Zeit erklärte mir ein Kollege, dass in Zettels Raum zu viele (oder nur noch) AfD Beiträge stehen würden. Nun, diese Beurteilung verdient heute einmal wieder der Bestätigung.

Am 30.7.2019 verabschiedete der Thüringer Landtag ein Gesetz zur paritätischen Besetzung von Wahllisten für die Landtagswahl. Ein verfassungsrechtlich massiv fragliches Gesetz, aber das Demokratieprinzip wird ja nach Meinung der vier Linksparteien ohnehin weit überschätzt. Verabschiedet wurde es von einer Mehrheit aus SPD, SED und den Grünen und sollte dann auch -wenn schon denn schon- bei der nächsten Wahl gelten. 

15. Juli 2020

Hat jermand meinen Elefanten gesehen?

Ein großer, weißer Elefant steht mitten im Raum. Er steht da, den Blick vorwurfsvoll dem Beobachter zugewandt, die Stoßzähne erhoben und den Rüssel bereit zum trompeten. Doch der Beobachter weigert sich den Elefanten zu sehen und faselt nicht nur etwas davon, dass ein paar Ameisen den Boden beschädigt haben, er fährt auch jedem über den Mund, der es wagt den Elefanten zu erwähnen. Es ist kein Elefant in diesem Zimmer, schon gar kein weißer Elefant und überhaupt gibt es keine weißen Elefanten, und wenn es sie gäbe, dann wären sie nicht im Zimmer und wenn jemand einen Elefanten sehen würde, dann einzig und alleine deshalb, weil er was gegen Tiere an sich habe und jedes Tier für einen Elefanten hielte, so auch die Ameisen, die den Raum beschädigt haben. Was aber gar nicht passiert ist.

14. Juli 2020

Lord Dunsany, "Das Haus der Sphinx" (1911)

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(Sidney H. Sime, "The House of the Sphinx")


Als ich das Haus der Sphinx erreichte, war es schon dunkel geworden. Man hieß mich dort freudig willkommen. Und trotz der Tat war ich froh über jeden Ort, der mir in diesem bedrohlichen Wald eine Zuflucht bot. Ich sah sofort, daß hier eine Tat geschehen war, obwohl man einen Mantel darüber gebreitet hatte, um sie zu verbergen. Allein die falsche Fröhlichkeit der Begrüßung ließ mir diesen Mantel verdächtig erschienen.

Die Sphinx war verdrossen und schweigsam. Ich war nicht hergekommen, um die Geheimnisse der Ewigkeit zu erfahren oder etwas über ihre kleinen Geheimnisse, und so hatte ich nicht viel zu sagen und kaum Fragen an sie, aber sie schwieg zu allem, das ich vorbrachte. Es war deutlich, daß sie mich im Verdacht hatte, die Geheimnisse ihrer Götter ausspähen zu wollen, oder ihren Umgang mit der Zeit; vielleicht sann sie aber auch über die Tat nach.

Mir wurde alsbald klar, daß außer mir noch jemand erwartet wurde. Ich erkannte es daran, wie die unsteten Blicke von der Tür zu der Tat und wieder zurück zur Tür wanderten. Und es war deutlich, daß der Willkommensgruß eine verriegelte Tür sein würde. Aber was für Riegel waren das, was für eine Tür! Rost und Moder und Schimmel hatten viel zu lang daran genagt; nicht einmal für einen entschlossenen Wolf stellte sie ein Hindernis dar. Und was immer es war, das hier erwartet wurde, schien ärger zu sein als nur ein Wolf.

13. Juli 2020

Tönnies und der Rechtsstaat: Ein Jammerspiel

Clemens Tönnies hat es wirklich geschafft: In nicht einmal drei Monaten vom hofierten Großunternehmer und Sportfunktionär zum absoluten Paria der Republik. Respekt. Das hat nichtmal Uli Hoeness so schnell geschafft und der ist immerhin Chef vom FC Bayern gewesen, wo die halbe Republik sich freut, wenn man dort auf die Nase fällt. 

12. Juli 2020

"...daz ist der stern Kometa..."

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...Vnd wie der stern Kometa
Den lovf und sine meta
Tovgen in dem firmament
Gut untz uf den innsten sent
Der stern ist lúzil liut erkant
Und ist vmb in also gewant
Daz er sich selten schowen lat
Vnd swenner verborgen stat
So gat ein rovch und ein kunst
Uon im als von dez tievils tunst
Von swenne man den sternen siht
Der tiutit gerne so man giht
Urlug oder manslaht
Daz man tribet tac und naht
Er tiutet och gemeinen tot
An liuten an vihe dez todis not
Er tiut och gerne tiure jar
Ich han den selben sternen fúr war
Mit minen ogen wol gesehin
Dez war ich mit warheit vil veriehin
Si warn an dem gestirne
So kvnste rich so virne

Hugo von Langenstein, Martina (1293 abgeschlossen), 14,110 - 15,20

Es kommt nur sehr selten vor (eigentlich nie), daß ich eine Weichenstellung, eine vor langer Zeit getroffene Entscheidung bedauere, gerade wenn es um recht triviale Aspekte geht. So etwa der Entschluß, nie im Leben zu fliegen, keinen Führerschein zu besitzen und niemals einen Fuß auf Berliner Gebiet zu setzen. Heute morgen, kurz vor Beginn der Dämmerung, ergab sich eine solche Gelegenheit. Ich habe vor über dreißig Jahren darauf verzichtet, zu fotografieren, weil mir das angelegentliche Fixieren aus Ausflugzielen oder seltenen geselligen Anlässen als zu trivial erschien und der Aufwand, sich hier mit einer halbwegs professionellen Ausrüstung, Teleobjektiven, Stativen und Blitzgeräten angesichts der wenigen Male, in denen ich mich damit beschäftigt habe, finanziell und vom Zeitaufwand her gesehen als völlig unangemessen wirkte. Das Ergebnis solcher Enthaltsamkeit ist, daß das einzige bildgebende Medium, das mir zur Verfügung steht, die im Smartphone eingebaute Weitwinkelkamera ist - die aber für Fernaufnahmen und das Heranzoomen astronomischer Objekte weder gedacht noch geeignet ist.

...irgendwas mit Pferden...

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Es widerspricht der Tradition dieses Netztagebuchs, Fundstücke unkommentiert zu präsentieren. Aber es gibt auch Funde, bei denen jedes Wort der Erläuterung eines zuviel wäre. Außer vielleicht dieses hier: Ja, das ist echt

P.S. Das SPD kann man dies nachsehen, da man dort auch Herrn Stegner, Frau Esken und Herrn Maas für Politiker hält.

P.P.S. Es ist, rein theoretisch, auch denkbar, daß Frau E. hier versucht hat, einen Scherz zu reißen, auch wenn sich Anlaß und Kontext nicht ausmachen lassen. Nur ist die Schalheit in diesem Fall so klafterstark, daß es die Sache keinen Deut besser macht.

U.E.

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11. Juli 2020

周作人 《入厕读书》 / Zhuo Zuoren, "Lesen auf dem Klo" (1935). Mit einem Seitenstück zu Jun'ichirō Tanizaki

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 (周作人 / Zhou Zuoren)



郝懿行著《晒书堂笔录》卷四有《入厕读书》一条云:

旧传有妇人笃奉佛经,虽入厕时亦讽诵不辍,后得善果而竟卒于厕,传以为戒。 虽出释氏教人之言,未必可信,然亦足见污秽之区,非讽诵所宜也。 《归田录》载钱思公言平生好读书,坐则读经史, 卧则读小说,上厕则阅小词,谢希深亦言宋公垂每走厕必挟书以往,讽诵之声琅然闻于远近。 余读而笑之,入厕脱裤,手又携卷,非惟太亵,亦苦甚忙,人即笃学,何至乃尔耶。 至欧公谓希深言平 生所作文章多在三上,乃马上枕上厕上也,盖惟此尤可以属思尔,此语却妙,妙在亲切不浮也。

定,但总未必很短,而且这与吃饭不同,无论时间怎么短总觉得这是白费的,想方法要来利用他一下郝君的文章写得很有意思,但是我稍有异议,因为我是颇赞成厕上看书的。 小时候听祖父说,北京的跟班有一句口诀云,老爷吃饭快,小的拉矢快,跟班的话里含有一种讨便宜的意思,恐怕也是事 实。 一个人上厕的时间本来难以一。 如吾乡老百姓上茅坑时多顺便喝一筒旱烟,或者有人在河 沿石磴下淘米洗衣,或有人挑担走过,又可以高声谈话,说这米几个铜钱一升或是到什么地方去。 读书,这无非是喝旱烟的意思罢了。

9. Juli 2020

Lord Dunsany, "Das wundervolle Fenster" (1911)

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Der alte Mann in seiner orientalisch anmutenden Gewandung fiel Mr. Sladden, der seinen Lebensunterhalt im Kaufhaus von Messr. Mergin und Chater verdiente, deshalb auf, weil ihn ein Polizist weiterscheuchte, und wegen des Pakets, das er unter dem Arm trug.

Mr. Sladden hing der Ruf an, der geistesabwesendste Berufsanfänger in seinem Metier in ganz London zu sein; der kleinste Anlaß, der geringste Anklang an Romantik, an Fernweh und Abenteuer, brachte ihn zu träumen, und er blickte dann vor sich hin, als ob sich die Wände des Kaufhauses in Nebel auflösten und London ein Märchenland wäre, anstatt sich um die Wünsche der Kunden zu kümmern.

Schon die Tatsache, daß das Packet, der der alte Mann unter dem Arm trug, in schmutziges Packpapier gewickelt war, das mit arabischer Schrift bedeckt war, war für Mr. Sladden wie ein Versprechen von ungeahnten Abenteuern, und er folgte ihm, bis sich die kleine Menge, die der Zwischenfall angelockt hatte, zerstreut hatte und der alte Mann an einer Straßenecke anhielt, sein Paket auspackte und sich offenkundig anheischig machte, den Inhalt feilzubieten. Es handelte sich um ein kleines Fenster mit bleigefaßten Scheiben; es war nur gut einen Fuß breit und weniger als zwei Fuß hoch. Mr. Sladden hatte noch nie erlebt, daß jemand ein Fenster mitten auf der Straße zum Verkauf anbot, und fragte nach dem Preis.

"Der Preis ist: alles, was Sie besitzen," sagte der alte Mann.

"Wo haben Sie es bekommen?" fragte Mr. Sladden, denn es handelte sich um ein seltsames Fenster.

"Ich habe dafür alles, was ich besaß, auf den Straßen von Bagdad hergegeben."

"Und haben Sie vorher viel besessen?" fragte Mr. Sladden.

"Ich besaß alles, was ich mir wünschen konnte," war die Antwort, "außer diesem Fenster."

"Es muß ein besonderes Fenster sein," sagte der junge Mann.

"Es ist ein magisches Fenster," sagte der Alte.

8. Juli 2020

Die Welt am Scheideweg durch Donald Trump

Ob sich Europa, insbesondere Deutschland, von Merkel und ihrer fundamental grünen Politik wird erhohlen können erscheint derzeit, insbesondere im Schatten von Corona, unwahrscheinlich. Zumindest kurz- oder mittelfristig. Der Schaden ist angerichtet und derart massiv das selbst bei einer Kurskorrektur nicht davon auszugehen ist, dass Europa in naher Zukunft noch eine große weltpolitische Bedeutung zufällt (zumal der deutsche Wähler bis dato immer noch nicht so richtig realisiert, wer ihm die Entwicklung der letzten Jahre so aufgedrückt hat). Vielleicht ist das, auch wenn es für die Europäer eher bitter ist, am Ende für die Welt nicht das schlechteste, in der Vergangenheit waren die Ansätze aus Europa (und auch da gerade wieder aus Deutschland) ihre Werte in die Welt zu exportieren von teilweise recht verheerenden Folgen.

6. Juli 2020

Corona und kein Ende

Das Christentum ist 2000 Jahre alt, die CDU 75. Diese Partei brauche jetzt eine weltliche Daseinsbegründung, meint Thomas Schmid. Selbst die Kirchen zeigten in der gegenwärtigen Krise ja, dass sie nichts zu sagen wissen.

4. Juli 2020

Tönnies zum zweiten. Oder: litterae in ovo

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Mitunter frage ich mich: soll ich es eigentlich bedauern, daß aus mir kein Romanautor geworden ist? Das ist nun nicht so sehr eine Frage des Wollens, sondern der Einsicht in die eigenen, sehr bescheidenen Fähigkeiten auf dem Gebiet des Kreativität und des literarischen Vermögens. Denn ich erzähle ja niemals Geschichten, schon gar keine erfundenen; für das Ersinnen einer Fabel geht mir jegliche Begabung ab; das Schildern von Persönlichkeiten, von einer Entwicklung, der stimmigen Ausmalung der couleur locale, des Wechselgeflechts der Beziehung, die Ambivalenzen: Fehlanzeige auf der ganzen Linie. (Vom "Stilgefühl" will ich gar nicht erst beginnen.) Was bliebe also übrig als Metier, wenn schon die triste gegebene Realität nicht um das Ausschlagebende, den narrativen Kosmos, erweitert werden kann? Eines der wenigen Genres, das sich anböte, wäre der Schlüsselroman, der Roman à clef, das tatsächlich gegebene - oder vermutete - Skandale der unmittelbaren Gegenwart in literarischer Verlarvung präsentiert, hinter neuen Namen, neuen Örtlichkeiten - aber den Zeitgenossen sofort entschlüsselbar. Nicht in sublimierter Form, die eine chronique scandaleuse zum Anlaß nimmt, um ein umfassendes Portrait der Moral, der Widersprüche und Spannungen einer Gesellschaft zu zeichnen, wie es etwa Theodor Fontane mit dem "Fall Ardenne" für Effi Briest tat, oder mit dem heute vollkommenen "Fall Ravené" für seinen kleinen Roman L'adultera ein Dutzend Jahre vorher. Das entfällt aus den oben genannten Gründen. Nein: Als grelle Kolportage, deren einziger Zweck wäre, dem Leser Insinuationen nahezulegen, den allgemeinen Zustand eine Gesellschaft - oder einer Unterabteilung, etwa der unternehmerischen Klasse und der classe politique  - als korrupt, verblendet, bar jeder Verantwortung und von strahlender Unfähigkeit zu schildern. Natürlich ist dergleichen ungerecht, immer und zu jeder Zeit. Aber der grobe Holzschnitt ist die Natur dieser Art von Kolportage.

2. Juli 2020

Der letzte Grandseigneur des deutschen Journalismus: Zum Tod von Dieter E. Zimmer

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Am 19. Juni, also bereits vor zwei Wochen, ist Dieter E. Zimmer in Berlin im Alter von 85 Jahren gestorben. Die Nachricht von seinem Tod ging aber erst vor zwei Tagen "durch die Medien" - insofern mag man mir diesen verspätete Eintrag nachsehen, nicht zuletzt, weil mir diese Nachricht Anlaß war, in seinen Büchern, von denen sich ein gutes Dutzend auf den unterschiedlichsten Regalen meiner Bibliothek verteilt finden, wieder einmal zur Hand zu nehmen.

1. Juli 2020

Wenn die Polizei nicht mehr kommt. Ein schöner Gruß nach Berlin.

In der gemeinen deutschen Presse eher unter ferner liefen, aber in den USA vergleichsweise viel diskutiert ist die "Capitol Hill Autonomous Zone" (kurz "Chaz"), ein Gebiet von einigen Straßenblöcken im Herzen von Seattle, dass sich vor knapp drei Wochen für "unabhängig" erklärt hat. Na ja, was man heute so nennt: Genaugenommen hat eine Gruppe von BLM (Black Lives Matter) Aktivisten, unterstützt von der lokalen (oder zugereisten) Antifa derart randaliert, dass die Seattler Polizei ein Revier aufgeben musste (um zu "deeskalieren"), was dann prompt besetzt wurde. Inzwischen kontrollieren die "Aktivisten" (allmählich gehen mit die Anführungszeichen aus) das Gebiet mit Waffen, die Polizei fährt nicht hinein und es gibt Checkpoints, an denen sichergestellt wird, dass auch kein Polizist etwa das böse "rassitische" Recht durchsetzen kann.