Zuerst fanden sie zwei Planeten, die all ihrer Erze beraubt worden waren: ausgeplündert, ausgeweidet und nackt den Aasgeiern des Weltalls überlassen.
Dann folgte ein Planet mit einer märchenhaften Stadt, ein Ort, der an verwunschene Schlösser gemahnte, an Spinnennetze, die vor Tau leuchteten, eine Stadt aus Plastik und Glas, deren Schönheit einem die Kehle zuschnürte.
Aber es gab nur diese eine Stadt. Nirgendwo sonst auf diesem Planeten fand sich ein Anzeichen einer Besiedlung. Und die Stadt war verlassen. Ihre Schönheit war vollkommen, aber darunter verbarg sich nichts.
Und zum Schluß fanden sie einen Planeten aus Metall, den dritten in diesem Sonnensystem. Kein Globus mit einem Eisenkern, sondern ein Planet mit einer Oberfläche – einem Dach – aus bearbeitetem Eisen, auf Hochglanz poliert wie ein Spiegel. Und im Sonnenlicht, das es zurückwarf, glänzte sie wie eine zweite Sonne.
* * *
“Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren,“ sagte Duncan Griffith, „daß das nicht mehr als ein Lager ist.“
„Du spinnst doch,“ sagte Paul Lawrence in scharfem Ton. Er wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn.
„Es sieht vielleicht nicht wie ein Lager aus,“ fuhr Griffith fort. „Aber die Beschreibung paßt.“
Für mich sieht es wie eine Stadt aus, sagt Lawrence zu sich selbst – vom ersten Moment. Und das bleibt auch so. Groß, lebendig, selbst wenn es wie ein Märchenschloß wirkt – ein Ort, an dem man leben und träumen kann und den Mut und die Kraft findet, solche Träume auch zu verwirklichen. Große Träume, sagte er sich. Träume, die zu dieser Stadt passen – zu einer Stadt, für deren Bau die Menschheit ein ganzes Jahrtausend benötigt hätte.






















