Als Stephen King noch der unangefochtene „King of Horror“ war mit Heerscharen treuer Leser, statt ein Name unter vielen in den Thriller-Abteilungen der großen Buchmarktketten, veröffentlichte er kurz vor dem Ablauf des vergangenen Jahrtausends im ehemals führenden Zentralorgan des literarischen Snobismus, dem „New Yorker,“ eine Erzählung, deren etwas sperriger Titel „That Feeling, You Can Only Say What It Is in French“ lautete. Bei diesem Gefühl, dieser Empfindung, die nur auf Französisch angemessen zu benennen ist, handelte es sich natürlich um ein Déjà vu – jener überraschend auftretende Eindruck, etwas, eine Szene, einen Ort schon einmal gesehen, eine Melodie schon einmal gehört zu haben - ohne sagen zu können, wann, wo oder unter welchen Umständen. Oder um es in den Versen von Dante Gabriel Rossetti zu sagen:
I have been here before,
But when or how I cannot tell:
I know the grass beyond the door,
The sweet keen smell,
The sighing sound, the lights around the shore. (“Sudden Light”)
Zuweilen läßt sich dieses schlagartige Wiedererkennen allerdings auch punkt genau dingfest machen. So etwa mit dem Anspruch, den Friedrich Merz, der größte deutsche Kanzler aller Zeiten (Gardemaß 1,96 m), gestern auf dem „Digitalgipfel“ in Berlin angemeldet hat. Nach der Meldung des regierungsamtlichen Senders … Entschuldigung: der "Tagesschau“:
In Sachen KI hängt Deutschland international hinterher. Bei einem Digitalgipfel in Berlin forderte Kanzler Merz daher einen schnellen und energischen Ausbau der KI-Fähigkeiten. Doch viel Zeit bleibt dafür nicht mehr, sagen Experten.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat im internationalen KI-Wettbewerb für mehr Geschwindigkeit in Deutschland und Europa geworben. "Wir können und ich finde, wir müssen in Deutschland und in Europa viel schneller und besser darin werden, digitale Technologien zu entwickeln und sie auch wirklich zu nutzen", sagte Merz beim Digitalgipfel der Bundesregierung in Berlin. "Wir müssen, wir wollen Spitzenreiter werden."
Er kündigte eine Doppelstrategie an: Kurzfristig solle die Entwicklung industriell nutzbarer KI-Modelle gefördert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern. Parallel dazu werde die Forschung an KI-Modellen der Zukunft, etwa im Bereich der physischen KI, vorangetrieben.
































