21. September 2012

Zettels Meckerecke: Nein, der "Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung" sind keine Qualitätsmedien. Nicht im internationalen Vergleich. Über Eier, Mehl, Omelett

Durch die Konkurrenz des Internet wird das Anzeigengeschäft für die Printmedien schwieriger. Zwei davon haben daraus jetzt eine bemerkenswerte Konsequenz gezogen.

Der Branchendienst Cision meldete gestern:
Bei einem gemeinsamen Auftritt vor Werbekunden kündigten "Spiegel"-Chefredakteur Georg Mascolo und der Chefredakteur der "SZ" ("Süddeutsche Zeitung") Kurt Kister eine strategische Partnerschaft unter dem Motto 'Qualitätsjournalismus' an.

20. September 2012

Marginalie: "Spiegel-Online" über Romney - die Desinformation geht weiter

"Spiegel-Online" leistet sich zwei Korrespondenten in den USA, Marc Pitzke in New York und Sebastian Fischer in Washington. Manchmal hat man den Eindruck, daß die beiden sich in einem Wettbewerb befinden, wer am besten über den US-Wahlkampf desinformiert; wer es schafft, die Fakten mehr zu Gunsten von Obama und zu Ungunsten von Romney zurechtzubiegen.

Gestern habe ich über einen Artikel berichtet, in dem Sebastian Fischer desinformierte. Heute sucht ihn Marc Pitzke zu toppen.

Zitat des Tages: "Pussy Riot" und der Mohammed-Film. Absurdes Messen mit zweierlei Maß

Umso schwerer tut sich die breite Mehrheit mit denen, die nach wie vor einem Gott, Allah oder Jaweh anhängen und dies nicht verbergen. Das wurde schon in der Beschneidungsdebatte deutlich. Das zeigte sich erneut im Unverständnis im Westen darüber, dass Mitglieder der russischen Frauen-Punk-Gruppe Pussy Riot wegen ihres provokativen Protestes in einer orthodoxen Kirche verurteilt wurden (...) Und das zeigt auch jetzt die aufgeregte Diskussion über ein Verbot des antimuslimischen Videomachwerks eines Islamhassers.
Ludwig Greven gestern in "Zeit-Online" in einem Artikel mit der Überschrift "Mehr Respekt bitte!"

Kommentar: Da schert nun einer über einen Kamm, was nicht über einen Kamm zu scheren ist. 

Die Gruppe Pussy Riot ist bekanntlich in eine Kirche eingedrungen, und zwar in die Khram Khrista Spasitelya in Moskau, die Kathedrale Christi des Erlösers, die von den Kommunisten zerstört worden war und nach deren Sturz mit den Spenden von mehr als einer Million Moskauer wieder aufgebaut wurde; eine Kirche also, die für die russischen orthodoxen Christen eine besondere Bedeutung hat.

19. September 2012

Mal wieder ein kleines Quiz: Tote Jäger in Frankreich

Ein britischer Journalist hat am Montag über die Jagd in Frankreich berichtet; unter anderem über Jagdunfälle. Quizfragen:

Zitat des Tages: Romneys "Geheimvideo". Wie "Spiegel-Online" wieder einmal desinformiert

Die Peinlichkeiten nehmen für Mitt Romney kein Ende. Das nun veröffentlichte Geheimvideo entlarvt den Obama-Rivalen als zahlenfixierten Technokraten, dem es an Mitgefühl mangelt. Die Republikaner müssen fürchten, ihren einst sicher geglaubten Sieg schon verspielt zu haben.
"Spiegel-Online" gestern Abend als Vorspann zu einem Artikel des Washingtoner Korrespondenten Sebastian Fischer.

Kommentar: Davon stimmt so gut wie nichts.

18. September 2012

Deutschland im Öko-Würgegriff (34): Die ernüchternden Fakten zur Offshore-Windenergie. Nebst einer Erinnerung an George Dandin

Der Aufsatz, den ich Ihnen empfehlen möchte, beginnt so: "Wie wir alle schon mehrfach hörten, soll die Windkraft das Herzstück der Energiewende werden – und die Offshore-Windkraft soll den größten Anteil davon zur Verfügung stellen. Die Pläne sind 'ehrgeizig'; das ist im Öko-Sprachgebrauch das Synonym für überzogen und realitätsfern. Die zu diesen ehrgeizigen Offshore-Ausbauplänen gehörenden Zahlen sind die folgenden:".

Und es folgen Zahlen, Fakten, Berechnungen. Dieser Artikel ist das Gründlichste, das Überzeugendste und fachlich Kundigste, das ich bisher zum Thema "Offshore-Windenergie" gelesen habe.

Zettels Meckerecke: Im Zweifel link. Wie Jakob Augstein die islamistische Gewalt mit den US-Republikanern und Israel in Verbindung zu bringen sucht

Sich über die Dummheiten des Jakob Augstein aufzuregen, der seine journalistische Prominenz nicht seiner Feder, sondern seiner Familie verdankt - ist das nicht müßig?

Er hat seine Gefolgschaft; wie anders. Wer andererseits selbst denkt, der liest seine Kolumne bei "Spiegel-Online" höchstens dann, wenn er masochistische Anwandlungen hat.

Bei den einen rennt Kritik an Augstein offene Türen ein; die anderen werden weiter im Gleichklang mit diesen Dummheiten schwingen, was immer Kritiker schreiben. Also wozu sich die Mühe der Kritik machen?

Aufruhr in Arabien (31): Christenverfolgung in Ägypten

Als der ägyptische Talkshow-Moderator Sheikh Khalid Abdullah am Samstag vor einer Woche die Sendung zu dem Film The Innocent Muslim brachte, die am Beginn der jetzigen Unruhen und Gewalttaten stand, da stellte er eine Verbindung zwischen dem Film und den Kopten her. Er goß damit Öl ins Feuer; in ein Feuer, das bereits lichterloh brennt.

Denn zu den Folgen der ägyptischen Revolution gehört es, daß die christlichen Kopten zunehmend Verfolgungen und Repressalien ausgesetzt sind. Es findet dabei das statt, was "Kollektive Bestrafung" genannt wird:

17. September 2012

Zitat des Tages: "Beleidigung anderer Religionen". Anmerkung zu einem Satz von Dr. jur. Guido Westerwelle

Ich bin der Überzeugung, dass die Beleidigung anderer Religionen nicht nur dem Strafgesetzbuch nach untersagt ist, sondern dass das auch immer eine Frage der Wahrung der öffentlichen Ordnung und des öffentlichen Friedens ist.
Außenminister Guido Westerwelle gestern Abend im Bericht aus Berlin.

Kommentar: Dieser Satz hat mich gewundert. Die "Beleidigung anderer Religionen" ist dem Strafgesetzbuch nach verboten? Die Beleidigung der eigenen also nicht?

Ein Blick ins Strafgesetzbuch; § 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltan­schau­ungs­vereini­gungen:

16. September 2012

Marginalie: Wie begann die Affäre um den Mohammed-Film "The Innocence of Muslims?"

Der Film The Innocence of Muslims (man kann ihn sich im Internet ansehen; ein übles Machwerk und filmisch miserabel) wurde am 1. Juni an die Öffentlichkeit gebracht. Wie kommt es, daß er erst jetzt die Aufmerksamkeit erfährt, die zu den aktuellen Krawallen und Gewalttaten führte? Am Freitag hat Stratfor den Hintergrund analysiert.

15. September 2012

Die Münsteraner stimmen morgen über ihren Hindenburgplatz ab. Wie sich die politische Korrektheit jetzt der Straßennamen bemächtigen will


Seit 85 Jahren hat Münster seinen Hindenburgplatz. Jeder, der in Münster studiert hat, kennt ihn; denn wenn man vom Hauptgebäude der Universität - dem Schloß - in die Innenstadt möchte, dann überquert man ihn. Entweder geht es dann durch die Überwasserstraße oder durch die Frauenstraße ins Zentrum; man kann auch etwas weiter südlich die Universitätsstraße nehmen.

Nein, so ist es nicht ganz richtig. Nicht mehr.

Zitat des Tages: Sind Menschenrechte wichtiger als das Völkerrecht? Aus einem Gespräch mit einem der bedeutendsten Konservativen Deutschlands

Schmidt: ... bin ich sehr skeptisch, wenn ich das neue Schlagwort der responsibility to protect höre. Dieses Prinzip propagiert einen Verstoß gegen geltendes Völkerrecht.

di Lorenzo: Es geht von der Vorstellung aus, dass Menschenrechte unteilbar sind und es eine Verantwortung zum Schutz des Menschen gibt.

Schmidt: Es geht von der Vorstellung aus, dass Menschenrechte wichtiger sind als das Völkerrecht.

di Lorenzo: Ist Freiheit in Ihren Augen nicht so wichtig wie Wohlstand?

Schmidt: Das Freiheitsideal, das Ideal der einzelnen Person ist eine Erfindung der europäischen Neuzeit – mit der Tendenz zur Ausbreitung auf der ganzen Welt.
Helmut Schmidt im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo. Diese Folge der Gesprächsreihe "Verstehen Sie das, Herr Schmidt?" ist im aktuellen "Zeit-Magazin" (38/2012 vom 13. 9. 2012) und bei "Zeit-Online" zu lesen.

Kommentar: An einer Stelle des Gesprächs sagt di Lorenzo: "Sie merken, dass ich immer wieder Schwierigkeiten habe, Ihnen zu folgen"; Schmidts lakonische Antwort: "Sie müssen ja nicht!".

Solche Dialoge durchziehen diese Gespräche. Denn immer wieder ist di Lorenzo sichtlich verstört darüber, daß Schmidt sich dem verweigert, was im heutigen Deutschland als Konsens gilt.

Schmidt ist ein Konservativer; der vielleicht bedeutendste, sicher aber der angesehenste konservative Denker, den wir gegenwärtig in Deutschland haben.

14. September 2012

Marginalie: Der Angriff gegen das US-Konsulat in Bengasi - eine Chance für die USA? Über die libysch-amerikanischen Beziehungen

Es war nicht eine "aufgebrachte Menschenmenge", die das US-Konsulat im libyschen Bengasi angriff und den amerikanischen Botschafter sowie drei weitere Amerikaner tötete.

Die Attacke war von langer Hand geplant und wurde von einer der Kaida nahestehenden Gruppe von Terroristen ausgeführt; vermutlich - so CNN - den Omar Abdul Rahman-Brigaden.

13. September 2012

Ziemlich beste Tattoos

Anscheinend gab es kürzlich einen Film des Titels "Ziemlich beste Freunde", und ein Buch von Bettina Wulff, in dem sie neben anderen Themen ihr Tattoo behandelte.

Das eine veranlasste Harald Martenstein, Chefspötter der Zeit, und das andere Ulf Poschardt, Cheflyriker der Welt, zu je einer Meckerecke zum Thema Originalität. Nichts sei weniger originell, als der Versuch, originell zu sein, und jeder Spießer beeile sich, nicht als Spießer zu erscheinen, so die These der beiden Autoren, wer mit Tätowierungen oder der inzwischen beliebten Sprachmarotte von den "ziemlich besten" aufzufallen versucht, befinde sich gemeinsam mit allen anderen, die das tun, auf einem Holzweg.

Marginalie: In Holland siegt der Rechtsliberale Mark Rutte. Schlappen für die Linkssozialisten und die Grünen. Geert Wilders fällt fast vom Stuhl

In Holland sind jetzt 97 Prozent der Stimmen ausgezählt. Die auf dieser Grundlage errechnete Sitzverteilung dürfte der endgültigen sehr nahe kommen.

Über die Lage unmittelbar vor den Wahlen und die Aussichten der Parteien habe ich gestern berichtet. Auf diesen Artikel beziehe ich mich jetzt:

12. September 2012

Was ist von den Wahlen in den Niederlanden zu erwarten? Eine kleine Handreichung. Holland plus Hollande

Bisherige Sitzverteilung

Die heutigen Wahlen in den Niederlanden sind von großer europapolitischer Bedeutung.

Der bisherige Ministerpräsident Mark Rutte von der rechtsliberalen VVD gehörte zu den letzten Verbündeten Angela Merkels im Kampf um einen europäischen Sparkurs. Ihr Hauptverbündeter Sarkozy ist Geschichte; sein Nachfolger François Hollande hat Frankreich ins Lager der südeuropäischen Länder geführt, die von einer Inflation profitieren würden und sie also wollen; sie zumindest in Kauf nehmen. Siegt in Holland Mark Ruttes Widerpart Diederik Samsom von der sozialdemokratischen PvdA, dann wird sich Holland dieser Koalition anschließen; zumal Samsom mit der linkssozialistischen PS regieren würde.

Merkels europäische Koalition besteht dann noch aus Deutschland und Finnland.



Der NRC Handelsblad faßt in seiner heutigen Ausgabe die Aussichten der Parteien zusammen:

Wo ist Xi Jinping? Und was würde es bedeuten, wenn er ausfällt? Eine Anmerkung zum politischen System Chinas

Es ist wie in den alten Zeiten der Kreml-Astrologie.

Damals, zur Zeit des Kalten Kriegs, passierten seltsame Dinge in der UdSSR, die offiziell unerklärt blieben; und eine ganze Riege von westlichen Fachleuten - eben die Kreml-Astrologen - machten sich daran, hinter das Geheimnis zu kommen. Was bedeutete es beispiels­weise, wenn die "Prawda" plötzlich ihre Losung zu Jugoslawien änderte? Einen schweren Machtkampf im Kreml bedeutet es; so deuteten es Kreml-Astrologen im Dezember 1963.

Das heutige China wird manchmal schon als ein postkommunistisches Land betrachtet. Aber die politischen Machtstrukturen sind immer noch die einer klassischen kommunistischen Diktatur. Dazu gehört, daß in Peking, wie einst in Moskau, seltsame Dinge geschehen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfährt; eine Einladung zur Peking-Astrologie.

11. September 2012

Marginalie: Obama schwänzt

Wirklich nur eine Marginalie, aber doch die gegenwärtig meistgelesene Meldung in der Washington Post:

Amerikanische Präsidenten erhalten täglich den sogenannten Presidential Daily Brief (PDB).

10. September 2012

Deutschland im Öko-Würgegriff (33): Vor dem Blackout


Zu unseren letzten Anschaffungen gehören LED-Lampen, deren Akku man durch Kurbeln auflädt. Taschenlampen; auch eine hübsche Grubenlampe, die unsere Küche erhellen wird, wenn es so weit ist. Auch ein Kurbelradio steht bereit. Ein Campingkocher, betrieben mit Gaskartuschen, wird es erlauben, die Vorräte aus dem allmählich tauenden Tiefkühlschrank wenigstens zum Teil zuzubereiten, bevor sie verderben.

Mag sein, daß diese Maßnahmen ein wenig übertrieben sind.

Marginalie: "Übles Geraune von Tagesschau und Co." Wie seriöse Medien die Gerüchte um Bettina Wulff verbreiteten

"Also, Frau Meier, ich gebe ja nichts auf Klatsch und Tratsch. Ich würde das nie weitererzählen, was da gemunkelt wird. Nämlich, daß die Frau X ...". Und so fort.

Das ist die unterste, die widerwärtigste Form des Tratschens. Man gibt das Gerücht nicht weiter, sondern man sagt ja nur, daß es das Gerücht gibt. Das wird man doch noch dürfen.

Als die Affäre begann, die schließlich zum Rücktritt des Bundespräsidenten Wulff führte, kursierten die Gerüchte über Bettina Wulff schon lange auf Schmuddelseiten des Internet. Nach Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" gehen sie zurück auf das Jahr 2006, als es Machtkämpfe innerhalb der niedersächsischen CDU gab. Die Gerüchte seien in die Welt gesetzt worden, um Wulff zu schaden.

Jedenfalls war dieses Getratsche bekannt, als Mitte Dezember die ersten Vorwürfe gegen den Bundespräsidenten Wulff auftauchten. Kein seriöses Medium, kein anständiger Blogger erwähnte das.

9. September 2012

Zitat des Tages: "Es war ein Fehler, Griechenland aufzunehmen". Helmut Schmidt und Valéry Giscard d'Estaing zur Krise Europas

Schmidt: Als der Vertrag von Maastricht 1992 unterzeichnet wurde, hatte die EU zwölf Mitgliedstaaten. Und diese zwölf haben den Fehler gemacht, jedermann in Europa zum Beitritt einzuladen, auch zur gemeinsamen Währung. (...)

Giscard: Ganz ehrlich, es war ein Fehler, Griechenland aufzunehmen. Griechenland war einfach nicht reif. Griechenland ist im Grunde ein orientalisches Land. (...)

Giscard: Ich hoffe, dass wir so schnell keine weiteren Mitglieder aufnehmen werden – vielleicht mit einer Ausnahme: Polen.
Kernsätze eines Gesprächs, das die "Spiegel-Redakteure" Romain Leick und Georg Mascolo mit Helmut Schmidt und Valérie Giscard d'Estaing führten; zu lesen im "Spiegel" der kommenden Woche (37/2012 vom 10. 9. 2012, S. 106 - 110).

Kommentar: Bemerkenswerte Einsichten von zwei großen Elder Statesmen.

US-Präsidentschaftswahlen 2012 (32): Die Lage nach den beiden National Conventions. Versuch einer Bilanz

Die National Conventions in den USA haben wenig Ähnlichkeit mit den Wahl­parteitagen, wie wir sie in Europa kennen.

Zwar wird ein Wahlprogramm verab­schiedet (die platform); zwar geht es natürlich zentral um die Kür des Kandidaten für die Präsidentschaft.

Aber die platform wird im allgemeinen schon im Vorfeld des Parteitags ausgehandelt; auch wenn danach noch Änderungen möglich sind.

Nicht immer, aber oft steht auch der Kandidat schon fest, bevor der Parteitag beginnt; sei es aufgrund des Ergebnisses der Vorwahlen, sei es, weil er der incumbent ist, der amtierende Präsident. Dieser wird, wenn er noch einmal antreten darf (also nach seiner ersten Amtszeit, danach ist das nicht mehr möglich) fast automatisch erneut aufgestellt; auch wenn es im Vorwahlkampf gelegentlich Gegenkandidaten gegeben hat.

Was soll dann eigentlich ein aufwendiger Parteitag, der sich über drei oder vier Tage erstreckt? Er hat zwei Haupt­funktionen:

8. September 2012

Mal wieder ein kleines Quiz: Hausfrau oder Berufstätigkeit? Eine Umfrage in den USA

Gallup fragt stellt regelmäßig die folgende Frage:
Wenn Sie die freie Wahl hätten, wäre Ihnen dann einen Berufstätigkeit außer Hauses lieber, oder würden Sie es vorziehen, zu Hause zu bleiben und sich um den Haushalt und die Familie zu kümmern?
Frage 1: Wieviel Prozent der befragten Amerikanerinnen sagten, sie würden bei freier Wahl lieber Hausfrau sein?

7. September 2012

Die Geschichte hinter Eastwoods Leerer-Stuhl-Auftritt, jetzt im einzelnen enthüllt vom "Carmel Pine Cone"

Clint Eastwood spricht sein Schweigen, so titelt CNN. Wo hat er es gebrochen? Gegenüber einem Provinzblättchen mit dem schönen Namen The Carmel Pine Cone, der Carmeler Pinienzapfen; es erscheint einmal die Woche in Carmel-by-the-Sea.

Carmel-by-the-Sea ist eine kleine Stadt mit einer Künstler­siedlung an der Küste Kaliforniens zwischen San Francisco und Los Angeles. Es hat knapp 4000 Einwohner, gilt als besonders hundefreundlich und hat ein Verbot erlassen, ohne Erlaubnis High Heels zu tragen. Bis 1986 war es dort auch verboten, auf den Straßen Eiscreme zu verkaufen. Ich komme darauf zurück.

Zitate des Tages: "Überraschender Job-Aufschwung stärkt Obama". Wie "Spiegel-Online" desinformiert

Überraschender Job-Aufschwung stärkt Obama
Überschrift eines Artikels, der seit heute 14.57 Uhr bei "Spiegel-Online" zu lesen ist.
US-Wirtschaft schafft enttäuschend wenig neue Jobs
Überschrift eines Artikels, der seit heute um 15.09 Uhr in "Zeit-Online" zu lesen ist.

Kommentar: Beide Artikel verwenden dasselbe Agentur­material von dpa und Reuters; "Spiegel-Online" dazu noch AP, "Zeit-Online" AFP. Aber lesen Sie: