Zettels Raum: Was sagte Gates gestern wirklich? Sie werden überrascht sein ... Vernünftige Gedanken von Gott, der Welt und der Seele des Menschen, auch allen Dingen überhaupt

Thursday, December 7, 2006

Was sagte Gates gestern wirklich? Sie werden überrascht sein ...

Gestern berichtete Spiegel online: "Der designierte Verteidigungsminister Robert Gates hält es unter den gegebenen Umständen im Irak für ausgeschlossen, den Krieg zu gewinnen." Sat1 meldete unter der Überschrift "Rumsfeld- Nachfolger gibt Irak- Sieg auf" über die Aussage von Gates vor dem Verteidiungsausschuß des Senats dies: "Die USA werden seiner Ansicht nach den Krieg im Irak nicht gewinnen." Und News.ch wußte zu berichten, Gates habe "die Frage, ob die USA den Krieg im Irak gewinnen könnten, mit einem 'Nein' beantwortet".

Die Überschrift zu dieser Meldung von News.ch lautet (jedenfalls im Augenblick): "Robert Gates soll Aussenminister werden". Und so wahr wie diese Überschrift ist auch das, was die drei zitierten Medien - und viele andere, vielleicht im Gefolge von Agenda Setters wie Spiegel Online - über die Aussage von Gates vor dem Verteidigungsausschuß des US-Senats berichten.



Gestern, als diese Meldungen herumgeisterten, habe ich vergeblich versucht, im Web das Wortprotokoll der Anhörung zu finden. Inzwischen ist es zugänglich, unter anderem bei der International Herald Tribune.

Und wie zu vermuten - Gates hat keineswegs gesagt oder auch nur angedeutet oder impliziert, daß die USA den Krieg nicht gewinnen werden, daß sie ihn nicht gewinnen können, daß ein Sieg unter den gegebenen Umständen ausgeschlossen ist.

Im Protokoll gibt es drei Passagen, in denen Gates zu diesem Punkt Stellung nimmt, und zwar in Beantwortung von Fragen der Senatoren Levin, McCain und Inhofe. Ich zitiere diese Passagen und füge jeweils meine Übersetzung hinzu:
LEVIN: (...) Mr. Gates, do you believe that we are currently winning in Iraq?
GATES: No, sir.

LEVIN: (...) Herr Gates, glauben Sie, daß wir im Augenblick im Irak siegreich sind?
GATES: Nein, Sir.


MCCAIN: (...) I'd like to follow on just what Senator Levin said. We are not winning the war in Iraq. Is that correct?
GATES: That is my view, yes, sir.
MCCAIN: And therefore, the status quo is not acceptable?
GATES: That is correct, sir.

MCCAIN: (...) Ich möchte gern an das anknüpfen, was Senator Levin gesagt hat. Wir sind nicht dabei, den Krieg im Irak zu gewinnen. Stimmt das?
GATES: Das ist meine Sicht, ja, Sir.
MCCAIN: Und deshalb kann der jetzige Zustand nicht hingenommen werden?
GATES: Das stimmt, Sir.


INHOFE: (...) ... you were asked the question, "Are we winning in Iraq?" General Pace was asked that question yesterday. He said, no, we're not winning, but we're not losing. Do you agree with General Pace?
GATES: Yes, sir, at this point.

INHOFE: (...) ... Ihnen wurde die Frage gestellt: "Sind wir dabei, im Irak zu gewinnen?" Dem General Pace wurde gestern diese Frage gestellt. Er sagte, nein, wir sind nicht dabei, zu gewinnen, aber wir sind auch nicht dabei, zu verlieren. Stimmen Sie mit General Pace überein?
GATES: Ja, Sir, im Augenblick.



Es ging also bei allen drei Dialogen um die momentane militärische Situation im Irak. Jeder, der Englisch versteht, kann das dem Protokoll entnehmen. Es wurde nicht gefragt "Can we win?" oder "Will we win?", sondern "Are we winning?"; und beim ersten Dialog wurde das sogar noch durch "currently" unterstrichen - momentan, gegenwärtig, im Augenblick also.

Folglich zog auch Senator McCain aus der bestätigenden Antwort von Gates den Schluß, daß die gegenwärtige Situation (der status quo) nicht hingenommen werden kann. Nicht hingenommen werden kann, so ist zu ergänzen, damit es nicht am Ende zu einer Niederlage kommt.

Und folglich stimmte Gates der Aussage von General Pace zu, man sei nicht am Gewinnen, aber auch nicht am Verlieren.



Auch aus dem übrigen Protokoll der Anhörung geht zweifelsfrei hervor, daß Gates es keineswegs für ausgeschlossen hält, den Krieg zu gewinnen. Ich empfehle allen, die die Zeit dafür aufbringen können, dieses Protokoll zu lesen. (Das Blättern geht schneller, wenn man die Version in 3 Spalten wählt oder gleich die Druckversion). Hier als Kostprobe ein Abschnitt aus Gates' einleitender Stellungnahme:
Developments in Iraq over the next year or two will, I believe, shape the entire Middle East and greatly influence global geopolitics for many years to come. Our course over the next year or two will determine whether the American and Iraqi people, and the next president of the United States, will face a slowly, but steadily improving situation in Iraq and in the region, or will face the very real risk, and possible reality, of a regional conflagration. We need to work together to develop a strategy that does not leave Iraq in chaos, and that protects our long-term interests in and hopes for the region.

Die Entwicklungen im Irak in den nächsten ein bis zwei Jahren werden, glaube ich, den ganzen Mittleren Osten prägen und für viele weitere Jahre die globale Geopolitik bestimmen. Unser Kurs über die nächsten ein oder zwei Jahre wird darüber entscheiden, ob das amerikanische und das irakische Volk - und der nächste Präsident der Vereinigten Staaten - sich einer langsam, aber stetig verbessernden Situation im Irak und in der Region gegenübersehen werden, oder ob sie sich der sehr realen Gefahr eines Flächenbrands gegenübersehen werden, der möglicherweise zur Realität wird. Wir müssen zusammenarbeiten, um eine Strategie zu entwickeln, die den Irak nicht im Chaos hinterläßt und die unsere langfristigen Interessen in dieser Region und unseren Hoffnungen für sie bewahrt.



Man vergleiche das mit den eingangs formulierten Meldungen (und vielen seither; gerade eben hat die Tagesschau wieder gemeldet, laut Gates "sei der Irak-Krieg nicht zu gewinnen") - und man weiß, was man von diesen Medien zu halten hat.

Mit anderen Worten, da hat es gestern mal wieder laut gequakt. Freilich quakt es diesmal - anders als bei den Enten, die ich kürzlich ein wenig geröstet habe - nicht nur aus Hamburg. Sondern es war ein Gequake allüberall zu vernehmen. Jedenfalls im Alten Europa.




Es geht hier natürlich auch um ein Problem des Übersetzens:

Die entscheidende Formulierung lautet We are currently not winning in Iraq.

Also, grammatisch, Present Progressive. Das bedeutet jedenfalls nicht die Vorhersage, daß der Krieg verloren gehen werde, oder gar die kategorische Behauptung, er könne nicht mehr gewonnen werden; so, wie das von den zitierten Medien wiedergegeben wurde. Gates hat eben nicht gesagt We will not win in Iraq oder We cannot win in Iraq.

Ich habe übersetzt, daß "wir im Augenblick nicht siegreich sind", daß - bei dem anderen Zitat - "wir nicht dabei sind, zu gewinnen". Man könnte auch übersetzen: "wir gegenwärtig nicht auf der Siegesstraße sind" oder "der Krieg nicht in Richtung Sieg läuft"; dergleichen.

You are winning oder you are losing - das sagt der Boxtrainer seinem Schützling zwischen den Runden. Er beschreibt damit die Punktewertung, so wie sie im Augenblick ist. Die aktuelle Situation, den momentanen Trend.

Er sagt dem Boxer aber damit natürlich nicht: Du wirst gewinnen. Oder: Du wirst verlieren. Oder gar: Du kannst nicht gewinnen.



Er teilt ihm mit, wie die Dinge stehen, damit er sich darauf einrichten kann: Er ist auf der Verliererstraße, also muß er sich anstrengen, eine bessere Taktik versuchen.

Genau das hat Gates mit seiner Äußerung in Bezug auf den Irak-Krieg ausgedrückt.

Daß Medien - aus einem unverantwortlichen Journalismus heraus und/oder aufgrund mangelnder Kenntnis des Englischen - ihm das Wort im Mund herumdrehen und ihm zuschreiben würden, er hätte den Krieg für nicht gewinnbar erklärt - das hätte er vielleicht antizipieren können.

Vielleicht übersteigt dieses Maß an Chuzpe, oder auch dieses Ausmaß sprachlicher Unfähigkeit, aber auch das, was sich selbst ein alter Fahrensmann aus der CIA ausmalen konnte.

Anmerkung: Bei der Übersetzung des Dialogs mit Inhofe war mir ein Versehen unterlaufen, auf das mich zwei Kommentatoren hingewiesen haben; siehe die Kommentare. Danke! Der Text ist jetzt korrigiert.

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10 Comments:

Anonymous 2020 said...

Haarspalterei. Gates kommt seinen politischen Gegnern soweit entgegen, wie es eben geht, ohne überzulaufen. Er sagt "Der Kaiser ist nackt" und nicht "Der Kaiser wird nackt sein".

We are not winning = We are losing.
Das heisst eben nicht "Wir werden verlieren", sondern "Wir sind dabei zu verlieren".

Es ist doch so, dass die Analyse der Fehleinschätzungen in und über den Irak und die dortige Lageentwicklung nicht etwa den zukünftigen Sieg in Frage stellt, sondern vielmehr die negative Bilanz von Operation Iraqi Freedom bestätigt. Von Sieg redet doch eh keiner mehr, sondern es geht nur noch um Schadensbegrenzung. So wie es dem säumigen Schuldner, der seit Jahren "augenblicklich knapp bei Kasse ist", nur darum geht, mit einem blauen Auge davonzukommen.

Wenn man schon so pedantisch muss, den Syntax der Zitierten völlig auszuleuchten, bzw. krass gesagt aus Schei**e Bonbons zu machen, dann darf man auch die hohe Kunst etwas zu sagen, ohne es auszusprechen, nicht ignorieren.

06:09  
Blogger Libero_Bln said...

1. Man baut mit militärischen Kräfte keine Militärverwaltung auf. Der Irak ist nicht Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, in dem man auf Sprachkenntnisse zurückgreifen kann. Da muß man schon arabisch sprechen, sonst wird jeder militärische Kontrolle zu einem Risiko der Mißverständnisse. Dazu hätte man tausende von Militärpolizisten gebraucht, die die Sprache und die Gesprächskultur der Einheimischen kennen.

Hatte man Sie?

Nein, bis heute nicht. Sie sind aber notwendig, wenn man einen Diktator nicht nur militärisch besiegen und sein System schwächen will, sondern durch eine Demokratie ersetzen will. So entstanden durch Mißverständnisse tragische Zwischenfälle. Völlig unnötig.

2. Es war doch Illusion zu glauben, mit den Irak-Oppositionellen könnte man eine Demokratie aufbauen. Nicht jeder, der aus dem Irak entfloh, ist deshalb ein Ehrenmann oder ein Befähigter

3. Der Staat des Saddam Hussein war ähnlich wie der Staat des Titos ein politischer Druckkessel, der auseinanderstrebende Bevölkerungsgruppen mit Terror zusammenhielt. Das mit Ausbleiben des Terrors ein Bürgerkrieg beginnt, war vorauszusehen. Siehe Punkt 4

4. Anscheinend hat sich keiner von den planenenden Amerikaner mit der Entstehung des Iraks befaßt. Die schriftliche Hinterlassenschaft der Gertrude of Arabia sind im Internet nachlesbar. Sie ist ja an der Gestaltung des Iraks maßgeblich beteiligt gewesen. Was für ein Pulverfaß das war, war ihr vollständig klar. Deshalb die Bevorzugung der Sunniten, deshalb die Wahl von Faisal, dem Haschemiten aus der Familie der Großscherife von Mekka. Das Konzept sah eine Benachteiligung der Schiiten vor. Wie die Situation zeigt, zu recht.

5. Die westliche Provinz des Iraks, Al-Anbar ist nicht mehr zu halten. Kein Wunder, wenn man sich den Wahlsieg der Schiiten ansieht. Die dort bestimmenden Dulaim waren eine militärische Säulen der Diktatur.

09:33  
Blogger Libero_Bln said...

Wo sehen Sie die neue Strategie? Ich sehe keine. Das Ziel, den Irak und die anderen islamischen Staaten in eine Demokratie zu verwandeln, ist ehrenwert. Die Planung war stümperhaft. Ein Diktator wurde militärisch in einem Krieg besiegt. Das war nicht sonderlich schwierig. Der Aufbau einer Demokratie ist aber eine zivile Aufgabe. Da fehlte es an allem.

Bitte vor den ersten Kommentar setzen

10:20  
Anonymous Anonymous said...

Die Übersetzung der Antwort von auf die Frage von Sen Inhofe stimmt aber auch nicht so ganz:
"at this point" heisst nicht
in diesem Punkt, sondern "zu diesem Zeitpunkt". Ein bischen
Pessimismus scheint da also scho n durch. Aber immerhin schon viel
besser als SpOn :-)

11:23  
Anonymous der gute don said...

GATES: Yes, sir, at this point.
GATES: Ja, Sir, in diesem Punkt.


das würde ich eher anders übersetzen:

Ja, Sir, zum jetzigen Zeitpunkt.

11:28  
Blogger Zettel said...

@ Anonym und der gute don:

Sie haben Recht. Gates meinte "at that point in time" und nicht "regarding that point".

Da hatte ich nicht aufgepaßt.

Danke, und Entschuldigung!

12:04  
Blogger Ralf said...

Und folglich stimmte Gates der Aussage von General Pace zu, man sei nicht am Gewinnen, aber auch nicht am Verlieren.

Hast Du nicht gerade erst auf die Anglizismen geschimpft? ; )

14:46  
Blogger Zettel said...

@ 2020

Sie schreiben: "Wenn man schon so pedantisch muss, den Syntax der Zitierten völlig auszuleuchten, bzw. krass gesagt aus Schei**e Bonbons zu machen, dann darf man auch die hohe Kunst etwas zu sagen, ohne es auszusprechen, nicht ignorieren."

Mag ja sein, daß Gates etwas sagen wollte, was er nicht gesagt hat. Aber die Medien haben zu berichten, was er gesagt hat und nicht, was sie denken was er vielleicht damit sagen wollte.

Das kann man dann kommentierend tun, so wie Sie. Aber eine Meldung ist eine Meldung und keine Meinung.

@ Libero_Bln

Die Probleme, die Sie beschreiben, wären auch aufgetreten, wenn Saddam nicht durch eine US-geführte Invasion gestürzt worden wäre, sondern durch eine Revolution von innen oder einen Angriff von außen. Und gestürzt worden wäre er sehr wahrscheinlich - sein Regime war ja so marode, daß dagegen die DDR 1989 das Muster eines erfolgreichen und funktionierenden Staats war. ;-)

PS: Auf die Reihenfolge, in der die Kommentare erscheinen, habe ich leider keinen Einfluß.

@ Ralf

Wo ist er denn in der Übersetzung, der Anglizismus?? "Am Gewinnen sein" ist eine sehr deutsche Konstruktion, die zum Beispiel im Ruhrgebietsdeutsch eine große Rolle spielt. Da sagt man "es ist am Regnen"; und wenn es ganz lange regnet, dann sagt man "es ist am Regnen dran". ;-)

Übrigens bin ich kein Sprachpurist; nur gegen solche Anglizismen, die keine Bereicherung sind. Dazu gibt es demnächst eine weitere Folge der kleinen Serie zur Sprache.

Herzlich, Zettel

18:53  
Anonymous David said...

@2020

"Wenn man schon so pedantisch muss, den Syntax der Zitierten völlig auszuleuchten, bzw. krass gesagt aus Schei**e Bonbons zu machen, dann darf man auch die hohe Kunst etwas zu sagen, ohne es auszusprechen, nicht ignorieren."

Bravo. Wer von den Medien erwartet, Aussagen so zu übersetzen, daß am Ende nicht die Entsprechung zu dem herauskommt, was gesagt wurde, sondern die zu dem, was seiner Ansicht nach gemeint war, der hat natürlich keine besseren verdient. Vielleicht denken ja viele so. Dann ist alles in Ordnung.

Demnächst werden in diesem Fall vielleicht auch deutsche Politiker, die Dinge sagen wie: "Es gibt noch einige Differenzen" etwa mit: "Wir sind in sehr vielen Punkten heftig zerstritten und eine Lösung ist nicht in Sicht, außerdem sind alle außer mir Idioten" zitiert. Wer das nicht gut findet, ist natürlich ein Haarspalter.

@Zettel:

Sehe gerade, daß Du dazu auch bereits kommentiert hast, hatte das aber schon geschrieben und setze es darum rein. Daß die "rheinische Verlaufsform" kein Anglizismus ist muß ich aber nicht mehr anmerken. Wohl aber, daß sie eine sehr gute Wahl war, um den englischen Progressiv präzise zu übersetzen.

19:10  
Blogger Libero_Bln said...

Ja natürlich wären die Probleme dann auch aufgetreten. Wenn man von außen eine Diktatur stürzt, sollte man im eigenen Interesse einen Mehrwert erreichen. Der große Vorteil in einer solchen Situation ist, man bestimmt den Zeitpunkt und kann sich ungestört auf diese situation vorbereiten. Diesen Vorteil hatte keiner von denen, die intern Saddam Hussein gestürzt hätten.

Die Briten hatten sich mehr Gedanken gemacht als sie damals die Gründung des Iraks vorbereiten. Vor allem sahen sie besser den worst case voraus. Vollständig im Internet nachlesbar. Gibt es auch als Buch.

Die Amerikaner haben nicht einmal in solchen Kategorien gedacht. Die sind nicht auf die Idee gekommen, daß das eintritt, was eingetreten ist. Die haben allen Ernstes geglaubt, daß die bloße Anwesenheit von Amerikaner dazu führt, daß die Irakis mit dem Aufbau der Demokratie beginnen und vor allem nichts anderes im kopf haben. Ich kann mich noch gut an die an Naivität nicht mehr zu überbietenen Kommentare auf townhall.com erinnern. Da habe ich mich immer gefragt, hoffentlich wissen sie, das die Iraker keine Amerikaner sind. Sie wußten es nicht. Sie haben geglaubt, nur das Regime und der klerus sind keine Amerikaner.

19:15  

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