Vernünftige Gedanken von Gott, der Welt und der Seele des Menschen, auch allen Dingen überhaupt
18. März 2019
Marginalie: Wo man singt, da lass dich nicht ruhig nieder
10. März 2019
Aus der Schwalbenperspektive (20): Schlechter Stil oder eine Entscheidung mit dem Rücken zur Wand? Gedanken zu Jogi Löws jüngster Personalvolte
4. März 2019
Marginalie: Ein Gericht voller Narren – Merkel, Merz und AKK vor dem Kadi
3. März 2019
Doping im Spitzensport: Warum der Staat nicht tun sollte, was die betroffenen Verkehrskreise nur halbherzig angehen
28. Februar 2019
Die Hand am Regler: Drei, zwei, eins - Bilanzkreis
26. Februar 2019
Zitat des Tages: Die Logikerin
"Parität erscheint mir logisch"
- Bundeskanzlerin Angela Merkel
Das bei der Beschlussfassung der Verfassungsänderung zugesichert wurde, der Auftrag zur Förderung tatsächlicher Gleichberechtigung sei kein Auftrag zur Gleichstellung und Erlaube auch keine Quoten, weiß kaum jemand und muss auch der breiten Öffentlichkeit nicht in Erinnerung gerufen werden, insbesondere wenn Universitäten und Medien mitmachen.
Das nachträgliche Änderungen des Grundgesetzes keine unabänderbaren Verfassungsgrundsätze einschränken können, kann man wegschwafeln.
Das nicht jedes Mitglied einer Identitätsgruppe diese Vertritt oder autorisiert wäre in ihrem Namen zu sprechen, das heißt die Gruppe nicht repräsentieren kann, sofern nicht aus freien demokratischen Wahlen hervorgegangen, umgekehrt aber auch ein Mitglied einer ganz anderen Gruppe als Repräsentant durch freie Wahl autorisiert werden kann, wird genauso ignoriert werden, wie die Ironie, das man Frauen offenbar zwingen muss, die von den Grünen gewünschte Mindestzahl an Frauen als ihre Repräsentanten zu wählen, weil die weibliche Mehrheit unter den Wählern in der Wahlkabine bei der geheimen Stimmabgabe nicht das grüne Wunschwahlergebnis liefert.
Bezeichnend ist aber die Entwicklung, die mich in meinem Vertrauen in die Standhaftigkeit etablierter Institutionen erschüttert hat, weshalb ich auch jetzt nicht überrascht wäre, wenn das brandenburgische Verfassungsgericht und vielleicht auch das Bundesverfassungsgericht die Änderung absegnet:
- Zuerst wird die Frauenquote in einigen Parteien eingeführt. Es gibt schon hier verfassungsrechtliche Bedenken, aber die werden mit dem Versprechen, es sei nur eine zeitlich befristete Maßnahme, bis eine höhere Beteiligung von Frauen in der Politik sich von selber einstelle und erhalte, in Kombination mit dem Hinweiß auf die Autonomie der Parteien beiseite gewischt.
- Dann wird aus der temporären Maßnahme eine permanente Institution (die Utopie, mit deren Eintreten die befristete Maßnahme auslaufen soll, tritt schließlich nie ein).
- Und plötzlich ist es angeblich ein verfassungsrechtliches Gebot, es allen Parteien aufzuzwingen und meinungsbildende sowie einflussreiche Institutionen sind entweder von Unterstützern dieser Uminterpretation dominiert (etablierte Medien, Universitäten) oder aber haben an entscheidenden Schlüsselpositionen mit Unterstützern und Sympathisanten zu kämpfen: Die Union als ehemalige Volkspartei in Form von Angela Merkel, Kramp-Karrenbauer und der Frauenunion und die Verfassungserichte z.B. in Form einer linken Schriftstellerin, die schon Jahre nichts mehr mit ihrem Jurastudium angefangen hat und jetzt in eines der höchsten Richterämter Brandenburgs katapultiert wurde. Entscheidend wird der Druck und Einfluss der Progressiven auf die Verfassungsgerichte und hier auch auf die formal konservativen Richter sein. Dies ist aber langfristig nur eine Funktion der andere genanten Institutionen (Medien, Universitäten, Union als Volkspartei und politischer Arm des bürgerlichen Lagers).
Wie ist das möglich?
Dazu vielleicht in einem zukünftigen Artikel mehr. An dieser Stelle ist nur wichtig, das es so ist. Und es ist nicht das erste mal, dass mir dieses progressive Muster auffällt. Die Angst der Progressiven, die reaktionäre Rechte könnte dieses Muster kopieren und selber anwenden, kommt nicht von ungefähr.
Bleibt zum Abschluss nur noch die Feststellung, dass es unter den etablierten Parteien nur noch eine - nochmals in Worten: eine einzige - Partei gibt, die noch ohne wenn und aber hinter dem Grundgesetz samt seines Kernes, der freien demokratischen Grundordnung, steht: Die FDP.
Von den Grünen geht der letzte Coup ganz offiziell und formal aus. Linke und SPD machen freudig mit (und hätten das auch im Zweifel selber eingebracht). Die Union stimmte zwar in Brandenburg dagegen, aber im Bund hat man Merkel und ihre Nachfolgerin installiert und die Frauenunion möchte weniger Konkurrenzdruck für ihre Karierepolitikerinnen (die Frauenplätze sind weniger umkämpft als die Männerplätze und auch wenn
Womit wir dann auch bei der letzten relevanten Partei im deutschen Parteienspektrum sind. Die AfD ist zwar auf der einen Seite sicherlich über jeden Verdacht erhaben, den Ständestaat in grün zu befürworten und hat selbstverständlich gegen das neue Wahlrecht gestimmt sowie die (zutreffenden) verfassungsrechtlichen Argumente vorgetragen. Aber eine Partei, die den Höcke-Flügel duldet und sich sogar von ihm treiben (um nicht zu sagen reiten) lässt, ist selber keine Stütze der Verfassungsprinzipien, die man nun vor lauter Schreck, da einem links-grün mal wieder mit dem Schleifen der FDGO zuvorgekommen ist, für sich in Anspruch nimmt.
Bleibt nur die FDP. Die ist übrigens im brandenburgischen Landtag nicht vertreten. In dem sitzt also nur noch eine demokratische Partei, die CDU, und die wackelt.
© Techniknörgler. Für Kommentare bitte hier klicken.
11. Februar 2019
Höcke: Ein Fall für den Verfassungsschutz? - Teil 3
Teil 3: Zusammenfassung
Antwort: Höcke ist auch rechts. Aber genauso links. Je nach Thema. Beim Frauenbild rechts, bei der Wirtschaftspolitik links. Bei der Einwanderungspolitik rechts, bei der Außenpolitik links. Und so weiter.
10. Februar 2019
Höcke: Ein Fall für den Verfassungsschutz? - Teil 2
Teil 2: Mit dem Feuer Zündeln: wirklich problematische Aussagen
2.1 Übergang vom Völkischen zum Faschismus
Höcke: Ein Fall für den Verfassungsschutz?
6. Februar 2019
Freiheit ist, Dinge zu tun, die andere nicht mögen. Ein Gastbeitrag von Frank2000
In der Mitgliederzeitschrift des ADAC (02/19) stand jetzt ein kleiner Hinweis auf die erste in Betrieb genommene "Section-Control". Ich lasse jetzt mal außen vor, warum das eigentlich englisch benannt wird. Warum nicht "Sektionskontrolle", "Streckenradar" oder "Mittelmessung"? Die deutsche Sprache ist so aufgebaut, dass man über Komposita neue Terme erzeugt - würde man von Anfang an zum Beispiel "Mittelmessung" verwenden, dann würde bereits in wenigen Monaten der Begriff so selbstverständlich verwendet werden wie "Brückenschlag", "Löffelbagger" oder zehntausend andere zusammengesetzte Begriffe, die zu neuen eigenständigen Worten wurden. Aber die Kulturdeutschen haben kollektiv beschlossen, verrückt zu werden. Und so wird jetzt statt "Mittelmessung" "Section-Control" eingeführt.
5. Februar 2019
Thema verfehlt
Stattdessen versucht sich noch "sozialer" zu werden. Was im Zweifelsfall bedeutet, daß sie die Forderungen irgendwelcher Lobbyverbände oder der SED-Konkurrenz erfüllt - unabhängig davon, welche Folgen das hat.
Konkret bastelt Minister Heil derzeit an einer "Respekt-Rente". Die vor allem kompliziert und teuer ist - und zu sehr merkwürdigen und ungerechten Effekten führt.
Was genau ist eigentlich das Problem, das er beseitigen will?
2. Februar 2019
War auch wieder falsch.
31. Januar 2019
„Europas Seele“?
Welchen stimmigen Ersatz gibt es für den umstrittenen Begriff „christliches Europa“? Es existiert noch das poetische Relikt „die Seele Europas“, aber das wirkt peinlich und überholt. Vielleicht die vagen Bezeichnungen „Europas ideelles Band“, „ideelle Substanz“? Da fehlen aber die Migranten, der Pluralismus. „Wertekosmos“ klingt ungeografisch und opahaft. „Wirtschaftsgemeinschaft“ wäre realer – aber das Leben ist bunter und hässlicher: Gemeinschaft auch mit Armen, mit Kinderehen, Genitalverstümmelungen und Antisemiten? Niemanden ausgrenzen – eine Utopie? Oder der Biss eines „europäischen Gewissens“? Am einfachsten ist es, man spricht nur abstrakt von einer „Identität Europas“. Ein Lokal ohne aushängende Speisenkarte.
30. Januar 2019
"Зимняя ночь" / "Winternacht"
Во все пределы.
Свеча горела на столе,
Свеча горела.
Летит на пламя,
Слетались хлопья со двора
К оконной раме.
Кружки и стрелы.
Свеча горела на столе,
Свеча горела.
Ложились тени,
Скрещенья рук, скрещенья ног,
Судьбы скрещенья.
Со стуком на пол.
И воск слезами с ночника
На платье капал.
Седой и белой.
Свеча горела на столе,
Свеча горела.
И жар соблазна
Вздымал, как ангел, два крыла
Крестообразно.
И то и дело
Свеча горела на столе,
Свеча горела.
27. Januar 2019
Wann wird es Zeit für Mistgabeln?
24. Januar 2019
Aus der Schwalbenperspektive (19): Ist der Handball der bessere Fußball?
23. Januar 2019
Marginalie: Der Polizist, dein Helfer und (vielleicht zukünftiger) Freund
© Noricus. Für Kommentare bitte hier klicken.
17. Januar 2019
Dumm, dümmer, Gillette? Ein Streiflicht zu Filterblasen.
9. Januar 2019
Mitgeprügelt? Nein. Aber auch nicht unschuldig.
8. Januar 2019
Aus der Schwalbenperspektive: Ribe(r)ye oder La Bavette d'Or
Ein leider viel zu früh verstorbener Freund von mir arbeitete seinerzeit als Schlossführer in einer prächtigen fränkischen Barockresidenz. An ihn musste ich kürzlich denken, denn er hatte die Angewohnheit, bei seinen mehr als kurzweiligen Führungen immer dieselbe Fangfrage zu stellen. War die Besuchergruppe gegen Ende der Runde im mit reichlich Zierat versehenen Thronsaal versammelt, ließ er sie immer schätzen, wie viel Gold wohl in der prunkvollen Ausstattung verwendet worden war. Und meistens tappte der überwiegende Teil der Gruppe in die Falle: "Ein Kilo", hieß es - ja bis zu zehn Kilo wurden aufgerufen, bis mein Freund mit diebischer Freude verkündete, dass ein Gramm Blattgold ungefähr eine Fläche von einem halben Quadratmeter bedecken könne.
5. Januar 2019
Land unter im südlichen Bayern: Vorsicht vor einfachen Klimawahrheiten
Das Foto, mit dem ich
diesen Beitrag illustriere, habe ich heute kurz vor Mittag im äußersten
Südosten Bayerns aufgenommen. Es zeigt zwei Skistöcke mit einer Länge von 125 Zentimetern,
die ich auf einer ebenen Fläche in einer Höhe von etwa 1000 Metern in den unberührten
Schnee gerammt habe. Die Spitze (also der unterste Teil) der Stöcke erreichte
übrigens nicht den Boden, sondern eine weitere, harte bis eisige Schneeschicht,
die zu durchdringen die Stockteller verhinderten. Realistischerweise kann man
von einer Schneehöhe an meinem Messort – Stand heute Mittag – von mindestens 130
bis 140 Zentimetern ausgehen. In den circa sieben Stunden seit meiner Sondierung
dürften an der besagten Stelle noch einmal 15 bis 30 Zentimeter Schnee gefallen
sein.1. Januar 2019
Bitte ohne Schall und Rauch: Gedanken zur alljahresendlichen Feuerwerkskritik
31. Dezember 2018
Der Jahresrückblick mit Mesut und Claas
27. Dezember 2018
Streiflicht: Frank Underwood wehrt sich!
24. Dezember 2018
Frohe Weihnachten!
nein, es ist kein Jahresendfest, es ist kein Lichterfest, es sind auch keine "frohen Feiertage" oder "frohe Festtage". Im Namen meiner Kollegen und mir selber, wünsche ich Ihnen:
© Llarian. Für Kommentare bitte hier klicken.

