Randbemerkung: "Die Strategie der De-Eskalation ist nicht aufgegangen"
Das sagte eine Reporterin des ZDF aus Rostock.
Bilder hat das ZDF nur kurz gezeigt. Aber der britische Sender Sky News berichet schon den ganzen Nachmittag über in Life-Einblendungen aus Rostock.
Und da war zum Beispiel zu sehen, wie die Kriminellen einen gepflasterten Weg aufreißen, wie sie die Polizei mit Steinen bewerfen, wie sie mit Stangen bewaffnet sind.
Welchen Sinn macht "De-Eskalation" gegen Leute, die ja nur angereist sind, um Gewalttaten zu verüben?
Nun, ganz so dumm ist diese Strategie vielleicht doch nicht. Zum einen sehen das ja auch die internationalen Journalisten, daß es eindeutig nicht die deutsche Polizei ist, die "provoziert".
Und zweitens gibt es vielleicht auch einigen von denen zu denken, die zur "Solidarität" mit den Kriminellen neigen. Es ist ja offensichtlich, daß diese nicht aus "Wut und Empörung" ihre Straftaten begehen, sondern weil sie diese von vornherein geplant hatten.
Es ist der Abschaum der Gesellschaft, der auf den Bildern von Sky News zu sehen ist. Während ich das schreibe, werfen sie Steine und Stangen, haben soeben einen Brand gelegt.
Und angeblich friedliche Demonstranten schützen die Täter, indem sie - das berichtet gerade der Reporter - ihnen immer wieder ermöglichen, nach einem "Angriff" auf die Polizisten wieder in der Masse zu verschwinden ("disappear in the crowd").
Sind diese Komplicen - offenbar die Mehrheit der angeblich Friedfertigen - eigentlich weniger kriminell als die Gewalttäter, die sie schützen?
Und hier, vom Bildschirm fotografiert, ein paar Impressionen davon, wie in Rostock junge Menschen für mehr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt eintreten:
Bilder hat das ZDF nur kurz gezeigt. Aber der britische Sender Sky News berichet schon den ganzen Nachmittag über in Life-Einblendungen aus Rostock.
Und da war zum Beispiel zu sehen, wie die Kriminellen einen gepflasterten Weg aufreißen, wie sie die Polizei mit Steinen bewerfen, wie sie mit Stangen bewaffnet sind.
Welchen Sinn macht "De-Eskalation" gegen Leute, die ja nur angereist sind, um Gewalttaten zu verüben?
Nun, ganz so dumm ist diese Strategie vielleicht doch nicht. Zum einen sehen das ja auch die internationalen Journalisten, daß es eindeutig nicht die deutsche Polizei ist, die "provoziert".
Und zweitens gibt es vielleicht auch einigen von denen zu denken, die zur "Solidarität" mit den Kriminellen neigen. Es ist ja offensichtlich, daß diese nicht aus "Wut und Empörung" ihre Straftaten begehen, sondern weil sie diese von vornherein geplant hatten.
Es ist der Abschaum der Gesellschaft, der auf den Bildern von Sky News zu sehen ist. Während ich das schreibe, werfen sie Steine und Stangen, haben soeben einen Brand gelegt.
Und angeblich friedliche Demonstranten schützen die Täter, indem sie - das berichtet gerade der Reporter - ihnen immer wieder ermöglichen, nach einem "Angriff" auf die Polizisten wieder in der Masse zu verschwinden ("disappear in the crowd").
Sind diese Komplicen - offenbar die Mehrheit der angeblich Friedfertigen - eigentlich weniger kriminell als die Gewalttäter, die sie schützen?
Und hier, vom Bildschirm fotografiert, ein paar Impressionen davon, wie in Rostock junge Menschen für mehr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt eintreten:
Labels: De-Eskalation, Politische Kriminalität


11 Comments:
Tja, da hat sich die im Vorfeld gefahrene Eskalationstaktik so richtig ausgezahlt. Herzlichen Glückwunsch.
Mfg Elto
Lieber Elto,
welche Strategie würdest du denn für erfolgversprechend halten?
Ich sehe keine.
Wenn die Polizei die Kriminellen so behandelt, wie es getan werden müßte, dann bezieht sie Prügel von den linken und liberalen Medien.
Wenn sie - wie eindeutig heute in Rostock - sich so weit zurückhält, wie es nur irgend geht (ich habe den ganzen Nachmittag die Berichterstattung von Sky News verfolgt), dann nutzen das die Kriminellen nur aus, um erst recht loszuschlagen.
Am Ende hatte die Polizei keine andere Wahl mehr, als Wasserwerfer und Tränengas einzusetzen - nachdem sie das so lange wie möglich vermieden und dafür hundert verletzte Beamte in Kauf genommen hatte.
Wenn die friedlichen Demonstranten so friedlich wären, wie sie behaupten, dann würden sie selbst mithelfen, die Kriminellen festzunehmen.
Stattdessen verhalten sie sich als deren Komplicen, indem sie es ihnen ermöglichen, unbehelligt immer wieder in der Masse unterzutauchen.
Mir fällt es immer schwerer, überhaupt noch einen Unterschied zwischen den "Friedlichen" und den Kriminellen zu sehen. Mir scheint, sie sind Spießgesellen.
Herzlich, Zettel
Diese gewalttätige Szene hat man sich doch in vielen Jahren in Deutschland herangefüttert. Mich erstaunt das nicht.
@Elto
Du meinst sicherlich die vor über 18 Monaten begonnene Planung des Krawalls durch die einschlägig bekannten linken Hooligan-Gruppen?
@Zettel
Wenn die friedlichen Demonstranten so friedlich wären, wie sie behaupten, dann würden sie selbst mithelfen, die Kriminellen festzunehmen
Das war wohl satire oder Du warst schon lange nicht mehr auf einer Demo mit Hooligan-Beteiligung.
Falls tatsächlich jemand wagen würde und körperlich im Stande wäre einen der Kriminellen dingfest zu machen, würde er wenn er Glück hat am nächsten Tag im Krankenhaus die Augen aufschlagen.
Der G8 Protest funktioniert nur mit gewalt, denn einzig diese bringt die erforderliche Aufmerksamkeit und die Reden der Vertreterder "Interventionistische Linken" waren Aufstachelung zur weiteren Gewalt.
Es wird Zeit, dass diese Form der kriminellen Politrandele die gleiche Ächtung erhält wie die Auftritte ihre Brüder im Geiste, der nationalsozialistischen Freien Kameradschaften.
Es ind nicht alles Spießgesellen, allerdings zu viele. Weitaus schlimmer ist die propagandistische Begleitmusik und der Versuch der Medien dem ganzen noch irgendein berechtigtigtes Anliegen herauszuwürgen. Hoffentlich ist es jetzt auch Klein-Moni von der BDKJ hettenleidelheim klar geworden, dass sie lediglich als Komparsin für eine einwöchige linker Gewaltoffensive dient, als eingebettete Schutzflöche für zu Mord und Toschlag bereite Gewalttäter.
Schon vor zwei Jahren hatten sich mit Blick auf Heiligendamm Gruppen und Grüppchen aus ganz Deutschland zu einem losen Bündnis zusammengefunden, das sich Interventionistische Linke (IL) nennt; am stärksten ist die IL in Berlin und Hamburg. Die Interventionisten wollen "Politik nicht nur kommentieren, sondern eingreifen", erklärt Aktivist Christoph Kleine. Verfassungsschützern gilt die IL als bundesweit führend, was die Mobilisierung des Gipfel-Protests betrifft.
Seit den den 90ern in der Defensive
Nachdem "die radikale Linke in den 90er Jahren strategisch in die Defensive" geraten sei, erhoffe man sich von Heiligendamm "ein Aufbruchsignal", heißt es in einem Papier von Avanti, einer IL-Unterorganisation. Christoph Kleine rechnet damit, dass die Interventionistische Linke 1500 bis 2000 Aktivisten nach Heiligendamm bringen kann.
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m3/deutschland/artikel/742/113629/
Die IL stellt vor
Meine eigene Randbemerkung:
Die Strategie der Deeskalation ist aufgegangen. Die Polizeitaktik war erstmal einigermaßen erfolgreich, auch wenn es besser gewesen wäre, man hätte mehr Straßenkämpfer schon im Vorfeld abfangen und isolieren können. Daß der Schwarze Block eine Schlacht suchen würde, war unvermeidlich.
Es ist aber bisher gelungen, die große Masse der Demonstranten herauszuhalten.
Es ist für alle klar, wer diesmal die Schlacht gesucht hat, auch wenn einige vor Ort erstmal Adrenalin abbauen und Informationen sammeln müssen, um sich ein rationales Bild der Lage zu machen.
Bei solchen Anlässen wird die Polizei allein schon durch ihre Schutzausrüstung automatisch zum Feindbild, dennoch ist die große Masse der Demonstranten gewaltfrei geblieben.
Ich weiß, wie schwer das ist, war selber schon bei den Maifestspielen und war damals auch kurz davor zum Pflasterstein zu greifen. Knüppelnde Polizisten aus nächster Nähe zu sehen, erzeugt eine ungeheure Wut, die man vom Fernsehsessel aus nicht nachvollziehen kann.
Es gibt dennoch erste Stellungnahmen, die den Straßenkämpfern die Solidarität verweigern.
Den Berichten zu Folge schienen die Kämpfer sogar verblüffend isoliert zu sein.
Daß die friedlichen Demonstranten die Autonomen nicht daran hindern, in der Masse zu verschwinden, liegt an der Naivität, mit der man auf eigene Ordnertruppen verzichtet hat. Einem aufgeheizten Hool stellt man sich nicht in den Weg, wenn man nicht Erfahrung im effizienten Prügeln (und am besten noch die passenden Stahlkappenstiefel) hat.
Ist einfach gesünder so.
Liebe Lyllith,
danke für die Infos. Ich werde mir das mal genauer angucken und vielleicht was drüber schreiben.
Herzlich, Zettel
Lieber Anonymer,
Es gibt dennoch erste Stellungnahmen, die den Straßenkämpfern die Solidarität verweigern.
Könnten Sie die verlinken? Würde mich sehr interessieren.
Den Berichten zu Folge schienen die Kämpfer sogar verblüffend isoliert zu sein.
Naja, "Kämpfer" würde ich diese Leute nicht nennen.
Ich bin nicht eben ein Freund von Karl Marx, aber der hatte für diese unmoralischen, dummen, in jeder Hinsicht untersten Menschen das Wort "Lumpenproletariat".
Lyllith hat es in ihrem Kommentar gesagt: Es wird Zeit, daß die Gesellschaft erkennt: Diese linken Kriminellen sind keinen Deut besser als die Freien Kameraden, denen sie bis auf ein paar Symbole ja in jeder Hinsicht gleichen.
Daß die friedlichen Demonstranten die Autonomen nicht daran hindern, in der Masse zu verschwinden, liegt an der Naivität, mit der man auf eigene Ordnertruppen verzichtet hat.
Lieber Anonymer (den ich ja gern mit seinem Nick anreden würde ;-) ), das glaube ich überhaupt nicht.
Man kennt sich ja in der Szene, und man kennt sich aus. Selbstverständlich waren die Veranstalter nicht naiv.
Sie haben kalkuliert, daß die Kriminellen die Sache in die internationalen Medien bringen würden, und das hat ja auch bestens funktioniert.
Einem aufgeheizten Hool stellt man sich nicht in den Weg, wenn man nicht Erfahrung im effizienten Prügeln (und am besten noch die passenden Stahlkappenstiefel) hat.
Wenn Veranstalter, die ankündigen, 100 000 Menschen auf die Beine zu bringen, noch nicht mal in der Lage sind, 1000 Kriminelle zu kontrollieren - dann sind sie entweder als Veranstalter disqualifiziert, oder sie sind Komplicen der Kriminellen.
Meines Erachtens ist die unmittelbare Konsequenz aus den heutigen Vorfällen, daß alle Demonstrationen im Umfeld von Heiligendamm verboten werden müssen.
Herzlich, Zettel
Die Stellungnahmen waren in den Onlinezeitungen. SpOn, tagesspiegel.de, welt.de, etc.pp.
Da gab es deutliche Distanzierungen und Berichte von wütenden Demonstranten, die auf die Autonomen gezetert haben.
Gerade wurde auch eine Pressekonferenz übertragen.
Die Polarisierung ist also erstmal mißlungen.
Daß die Linksradikalen unter den Organisatoren wenigstens Sympathie zum schwarzen Block äußern, darf man gar nicht anders erwarten.
Insgesamt betrachtet haben sich IL und politische Autonome ein Eigentor geschossen.
Den Hools kann es wurscht sein. Die wollen eh nur Bambule.
Die gemäßigte Linke wird für ihren Schulterschluß mit Radikalen und Militanten teuer bezahlen - politisch haben in Rostock und Umland nach dieser Straßenschlacht (und denen, die zweifellos in den nächsten Tagen folgen werden) die Rechten einen klaren Heimvorteil.
"Die gemäßigte Linke wird für ihren Schulterschluß mit Radikalen und Militanten teuer bezahlen"
Womit ? Mit noch mehr Landtagssitzen und Landeskoalitionen ? *sarkastisch wird*
Mit mangelnder Solidarität beim Widerstand gegen weitere Vorstöße von Stäuber und Co.
Und das ist angesichts der zunehmenden Einschränkung der Bürgerrechte ein Fiasko.
Und natürlich mit Wählerstimmen für rechte Unionspolitiker.
Stäuber? Hab ich da echt Stäuber geschrieben?
Wenn das kein klassischer Freudscher ist...
Ich meinte natürlich Schäuble oder wie der heißt. :)
Oh, Mannomann!
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