Vernünftige Gedanken von Gott, der Welt und der Seele des Menschen, auch allen Dingen überhaupt
25. November 2019
Eine dumme Entscheidung
21. November 2019
Die unglaubliche Dummheit. Eine Wählerschelte.
17. November 2019
Maurice Baring, "Venus"
Diese Vision war den Autoren der Pulp-Magazine, allen voran Edgar Rice Burroughs, ein Geschenk, aufgeladene Dschungelabenteuer unter einer "primitiven" Tier- und Eingeborenenwelt spielen zu lassen. Für eher symbolistisch gestimmte Autoren der vorhergehenden Generation blieb der symbolische Gehalt einer "Welt der Liebe" anziehender.
Alors que finissait la journée estivale,
Nous marchions, toi pendue à mon bras, moi rêvant
À ces mondes lointains dont je parle souvent.
Aussi regardais-tu chaque étoile en rivale.
Au retour, à l'endroit où la côte dévale,
Tes genoux ont fléchi sous le charme énervant
De la soirée et des senteurs qu'avait le vent.
Vénus, dans l'ouest doré, se baignait triomphale.
Puis, las d'amour, levant les yeux languissamment,
Nous avons eu tous deux un long tressaillement
Sous la sérénité du rayon planétaire.
Sans doute, à cet instant deux amants, dans Vénus,
Arrêtés en des bois aux parfums inconnus,
Ont, entre deux baisers, regardé notre terre.
Zeitmarke: Vor [200] - 150 - 100 Jahren: "Hallo Mars - Hier Erde!"
(Popular Science Monthly, September 1919)
Vorausgeschickt sei, daß es sich bei der ersten temporalen Wegmarke um kein "richtiges" Jubiläum handelt, sondern um ein Gerücht, eine "moderne Legende" (wie sie eben im Bereich der Wissenschafts- und Technikgeschichte ebenso auftreten wie in anderen Bezirken), und beim zweiten Datum um kein spezielles Vorkommnis, sondern nur eine gängige Meldung über eine seinerzeit kurrente Idee - die aber hierbei Gelegenheit bietet, das Thema nett zu illustrieren.
15. November 2019
1971: Boeing 2707, Concorde - ein Déjà Vu aus der Urzeit des Klimaalarmismus
10. November 2019
眉村 卓 - Taku Mayumura (1934-2019)
7. November 2019
"...and it is always eighteen ninety-five": Vincent Starrett, "221b"
4. November 2019
"Ballade en novembre": Feuille commémorative Anne Vanderlove
3. November 2019
Treppenwitz: Greta allein zu Haus
2. November 2019
Noch einmal Thüringen: Zu den Koalitionsmöglichkeiten jenseits von Blau-Schwarz-Gelb
1. November 2019
CONTRA: Warum eine blau-schwarz-gelbe Koalition keine "bürgerliche" Koalition ist
Am Tag nach der Wahl - die endgültige Zusammensetzung des Parlaments in Erfurt steht aufgrund des knappen FDP-Ergebnisses noch nicht einmal ganz fest - erschallen, nicht zuletzt hier im kleinen Zimmer - die Rufe nach einer AfD-CDU-FDP-Koalition.Also wollen über 50% der Wähler dichte Grenzen. Man ist sich nur noch nicht einig, ob niemand rein oder raus dürfen soll.— 🇺🇳 Darth Monchichi 🇺🇳 (@Helheimer) 27. Oktober 2019
Dass ich so einer Koalition ablehnend gegenüber stehe, genauso wie einer CDU/FDP-Beteiligung an einer Koalition mit der Linken, wird nicht überraschen. Mir geht zwar Thüringen an sich offen gestanden relativ gepflegt am Allerwertesten vorbei, und ich verlange ja auch nicht, dass die Repräsentanten eine größere Weltweisheit an den Tag legen als die, die sie repräsentieren (siehe Eingangszitat).
Nicht am Sitzfleisch kann mir vorbeigehen, dass das Ganze als "bürgerlich-konservativ-liberale Mehrheit" nicht nur von Höcke und Gauland verkauft, sondern auch von einigen originär bürgerlichen, konservativen und liberalen als solche gekauft wird.
PRO: Warum eine schwarz/blau/gelbe Koalition Sinn machen würde
31. Oktober 2019
"Hallowe'en in a Suburb" / "Vorstadt-Halloween"
"Hallowe'en in a Suburb"
29. Oktober 2019
"To seek out new worlds", II: Ein Planet namens "Gulliver"?
22. Oktober 2019
2I/Borisov - Komet Borisov
21. Oktober 2019
Peter Handkes Beschreibungslust
Walter Jens soll das Wort von Handke als „Heino der Metaphysik" geprägt haben. Eine Antwort:
Platons Höhlengleichnis kritisierte die Verwechslung der Dinge, die unsere Sinne wahrnehmen, mit der Wirklichkeit: Wir seien in unserer Höhle gefesselt und sähen nicht das echte Leben, sondern nur dessen Schatten an der Wand. Für Platon waren die wahren Dinge die göttlichen Urbilder, also das, was sie sein sollten. Peter Handke bemerkte das Rätsel so: „Für viele heißt nur das Wirklichkeit, was nicht in Ordnung ist.“ (Das Gewicht der Welt, Journal 1977) Er beschrieb unablässig den universalen Bildverlust, den modernen: das Vergessen und Vertauschen der Maßstäbe, Überflutung statt Anschauen. Die Dinge und Traditionen sprächen dadurch nicht mehr. Ihm ging es um eine Rettung und er nannte sie in „Der Bildverlust“ eine „Weltbestandsschleppe, über die ganze Erde streifend.“ Die Sprache der Welt-Bilder ist mehr als eine Moralreligion, sie ist die Antwort der Schöpfung auf die Frage, was uns retten kann.
16. Oktober 2019
Viele Stühle, eine Meinung
14. Oktober 2019
"To explore strange new worlds...": Zum Physiknobelpreis für Mayor und Queloz
24. September 2019
SInd wir wenige? Kann ich aus diesem Irrsinn noch aussteigen? Ein Gedankensplitter.
18. September 2019
Es wird nie genug sein.
7. September 2019
Die zersplitterte Linke. Die zu den Bobos strebenden Konservativen und Liberalen. Der lachende Dritte. Ein Gedankenspaziergang.
31. August 2019
Wie wählt er, der Ossi?
29. August 2019
Anfrage an den Schöpfer- und Erlösungsglauben
Wer in einer einsamen Gegend zum nächtlichen Himmel aufblickt, sieht nicht nur viele Sterne, sondern ein Problem.
Die Größe unseres Universums und die Möglichkeit von weiteren belebten fernen Planeten bedeuten eine Anfrage an die jüdische und christliche Rede von einem Schöpfergott mit Interesse an und Beziehungen zu den Menschen auf unserer Erde und eine spezifisch-kritische Anfrage an den Glauben der Christen: Was wird in ihrem Weltbild aus der Vorstellung von einem Gott, dessen „Sohn“ vor 2000 Jahren als Jude Jesus in Galiläa in der Gestalt eines Gottmenschen aufgetreten sein soll? Muss die Christologie der Kirchen nicht schon jetzt geändert werden oder kann sie noch solange, also lange, bestehen bleiben, nämlich bis es einen Kontakt mit einem Planeten gibt, auf dem eine vergleichbare Gattung mit einer ähnlichen Bewusstseins-, Sprach-, Schuld- und Erlösungsgeschichte lebt?
27. August 2019
Vowärts nimmer: Berlin ruft die DDR aus.
Die neuste Ausgeburt ist der "Lompsche Mietendeckel", was aber auch schon eine Mogelpackung in Begrifflichkeit ist, denn real handelt es sich um das massiveste Mietkürzungsprogramm, dass die Republik seit 80 Jahren gesehen hat. Das Programm existiert derzeit noch als Entwurf, aber schon dieser Entwurf alleine, vollkommen unabhängig davon, ob er das Gesetzgebungsverfahren erfolgreich durchläuft oder dann von diversen Gerichten wieder kassiert werden könnte, dürfte eine verheerende Wirkung auf dem Berliner Wohnungsmarkt entfalten, die erst einmal ihres Gleichen suchen dürfte. Wer immer eine vermietete Wohnung in Berlin sein Eigen nennt, dürfte damit den besten Zeitpunkt des Verkaufes hinter sich haben und wer immer mit dem Gedanken gespielt haben dürfte, eine solche zu erwerben, wird schleunigst Berlin aus der Karte möglicher Alternativen streichen. Der SED dominierte Senat hat sich entschlossen die Vermieter der Hauptstadt faktisch zu enteignen, praktischerweise in einer Form, wo er meint, dass er keine Entschädigungen zahlen muss, was er bei offenen Enteignung, wenn auch unter sehr viel murren, tun müsste.





