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23. April 2008

Was der Zähler verrät: Das Auf und Ab des Besuchs im Blog, im Forum. Seine Periodik

Als ich gestern nachgesehen habe, wie sich der Besuch von "Zettels Raum" (ZR) und von "Zettels kleinem Zimmer" in letzter Zeit entwickelt hat (der Traffic, wie man das heute gern nennt) ist mir etwas aufgefallen. Es erscheint mir interessant genug, um es mitzuteilen und zu kommentieren. Ich denke, es könnte andere interessieren, die meine Schwäche für Daten und das Interpretieren von Daten teilen.

Aufgefallen ist mir, daß sich in beiden Verläufen ein zyklisches Moment findet. Sagen wir, wie Konjunkturzyklen. Aber die Zyklen im Blog und im Forum stimmen nicht miteinander überein. Sie überlagern einander noch nicht einmal. Es ist, als herrschten hier und dort ganz unterschiedliche Gesetzmäßigkeiten.

Hier zunächst die Daten für "Zettels Raum":


Der rote Kurvenzug zeigt die Zahl der täglichen unique visitors; jeder Besucher wird also nur einmal am Tag gezählt. Darüber, als graue Kurve, die Aufrufe, bei denen jeder Klick gezählt wird. Die graue Kurve liegt nicht sehr viel höhr als die rote. Täglich erscheinen ein bis zwei neue Artikel. Die meisten Leser schauen, so sind diese Daten wohl zu interpretieren, nicht mehr als einmal an einem Tag in "Zettels Raum".

Im jetzigen Kontext interessanter ist das Auf und Ab beider Kurven. Man sieht einen zyklischen Verlauf. Er ist recht regelmäßig: Am Samstag erreicht die Besucherzahl durchgängig einen Tiefstand. Zum Sonntag steigt sie leicht an. Der Montag ist der Tag mit dem größten Traffic; für den Rest der Woche gibt es keinen klaren Trend.

Bevor ich das interpretiere, hier erst einmal die Daten für "Zettels kleines Zimmer". Sie sehen graphisch etwas anders aus, weil es dort einen vom Provider des Forums zur Verfügung gestellten Zähler gibt, dessen Daten in einer eigenen Grafik angeboten werden:


Der Zeitraum ist genau derselbe wie oben; die vergangenen vier Wochen. Die absoluten Zahlen sind nicht direkt vergleichbar, weil hier jeder Aufruf (auch im kurzen Abstand nach dem vorausgehenden) als ein Zugriff gezählt wird.

Auch hier zeigt sich ein zyklischer Verlauf. Aber die Periodendauer ist anders als in ZR.

Statt der vier Täler und Spitzen, die den Wochenzyklus in "Zettels Raum" kennzeichnen, gibt es nur zwei Spitzen und dazwischen ein Tal. Man sieht einen Anstieg bis Ende März, dann einen längeren Abfall und ab Mitte April einen erneuten Anstieg, dem in den letzten Tagen wieder ein leichter Abfall folgt. Ein Wochenzyklus ist in diesen Daten nicht zu erkennen.



Das scheint mir eine interessante Diskrepanz zu sein, die mir zu denken gegeben hat. Hier das Denkergebnis:

Die Schwankungen im Besuch von ZR drücken, so vermute ich, die Internet- Gewohnheiten der Leser aus. Ein Teil von ihnen besucht an den Arbeitstagen vom Arbeitsplatz, von der Uni aus ZR, wenn sie ohnehin am Rechner arbeiten. Am Wochenende sind sie seltener im Web. Vor allem am Samstag haben sie Anderes und Besseres zu tun, als in ZR zu schmökern.

Die Spitze am Montag spiegelt, denke ich, den Nachholbedarf wider, der durch diese Abstinenz am Wochenende entstanden ist. Man geht verstärkt in ZR, um nachzusehen, was am Samstag und Sonntag Neues hinzugekommen ist.

Formal gesehen beschreibe ich damit ein lineares System ohne Rückkopplung: Die Neigung, ZR aufzurufen, hängt neben anderen Faktoren (wie der Attraktivität des aktuellen Eintrags im Blogaggregat oder im Feedreader) von den Surf-Gewohnheiten ab. Dieser Faktor überlagert sich additiv den anderen (Linearität) und wirkt nicht seinerseits zurück auf das, was ich in ZR schreibe (keine Rückkopplung).

In "Zettels kleinem Zimmer" ist das - so meine Interpretation - anders. Hier gibt es eine Rückkopplung.

Wird dort wenig geschrieben, dann wird logischerweise auch weniger gelesen. Das ist wie in ZR. Während aber die Zahl der Beiträge in ZR von meiner freien Entscheidung abhängt - gegenwärtig der Entscheidung, täglich einen bis zwei Artikel zu verfassen -, hängt die Zahl der Einträge in einen Thread im "kleinen Zimmer" davon ab, wieviele schon dort stehen. Je mehr man zu lesen bekommt, auf umso mehr kann man antworten.

Wir haben es also mit einem Fall positiver Rückkopplung zu tun: Je mehr geschrieben wird, umso mehr wird gelesen. Je mehr gelesen wird, umso mehr wird geschrieben. Freilich auch: Je weniger geschrieben wird, umso weniger wird gelesen. Je weniger gelesen wird, umso weniger wird geschrieben.

Dies - vermute ich - erzeugt die Zyklen, die typisch für "Zettels kleines Zimmer" sind.

Dabei ist noch ein weiterer Faktor zu berücksichtigen, der sich verstärkend auswirken könnte, damit also eine Nichtlinerarität des Systems mit sich brächte: Nicht nur wird dann, wenn im Forum "viel los" ist, auch viel angeboten, das man lesen kann. Sondern wenn solche produktiven Diskussionen laufen, dann gehen auch mehr Besucher überhaupt erst einmal in das Forum, und sie tun das häufiger. Die Zahl der Besuche kann sich dabei mit der Zahl der Aufrufe pro Besuch multiplizieren.

Ist die Periodendauer in diesem Zyklus ähnlich fix wie die durch die Wochentage bestimmte in ZR? Darauf habe ich keinen Hinweis. In den vergangenen vier Wochen untrerschieden sich die beiden Perioden ungefähr um den Faktor zwei. Aber das dürfte Zufall gewesen sein. Hier ist ein Verlauf vom Anfang dieses Jahres:


Man sieht ein ähnliches zyklisches Auf und Ab wie in den aktuellen Daten; aber die Periodendauer ist deutlich niedriger. Wie die Zyklen in einem solchen Forum beschaffen sind, das scheint also vom Zufall abzuhängen.



In einem solchen Forum; das möchte ich betonen. Denn es kann durchaus Foren geben, die diesen zyklischen Verlauf nicht zeigen. Zum einen die ganz kleinen, in denen vielleicht ein halbes Dutzend Besucher alles lesen und kommentieren, was die anderen vier oder fünf schreiben. Und zum anderen vielleicht auch die ganz großen Foren, bei denen die Zahl der Besucher so groß ist, daß solche zyklischen Effekte im Grundrauschen untergehen.

Ebenso muß das, was ich bei ZR beobachte, nicht für alle Blogs repräsentativ sein. Eine Besonderheit von ZR ist, daß die Kommentarfunktion abgeschaltet ist und stattdessen die Diskussion im "kleinen Zimmer" stattfindet. Dadurch fehlt es in ZR an Rückkopplung. Es wäre interessant, ob in anderen Blogs, in denen viel kommentiert wird, sich ein ähnlicher zyklischer Verlauf der Besucherzahlen findet wie im "kleinen Zimmer".

Auch die Leserstruktur könnte eine Rolle spielen. Vielleicht gibt es andere Blogs, die gerade am Wochenende besonders viel gelesen werden, weil die meisten Leser beruflich nicht mit Computern zu tun haben und überwiegend Samstags und Sonntags "surfen gehen".



Für Kommentare zu diesem Artikel gibt es einen Thread in "Zettels kleinem Zimmer". Dort findet man auch eventuelle Aktualisierungen und Ergänzungen.

18. April 2007

Ketzereien zum Irak (11): "Spiegel-Online" in Bagdad?

Nein, nicht ganz. Jedenfalls nicht, was die negative Haltung zu den USA angeht.

Aber dieser meines Wissens bisher einzige, vor Kurzem gegründete irakische Online- Nachrichtendienst Iraq Slogger ist auch alles andere als proamerikanisch.

Er bietet eine große Meinungs- und Informations- Vielfalt und ist sehr aktuell. Dazu medientechnisch auf dem neuesten Stand, mit einem großen Angebot an Videos.

Ein Muß für alle, die über das auf dem Laufenden sein wollen, was wirklich im Irak passiert. Beispiele aus dem, was man dort im Augenblick lesen kann:
  • Der Rückzug El Sadrs aus der Regierung eröffnet die Möglichkeit, über den konfessionellen und ethnischen Proporz hinauszukommen, der bisher die Regierung behindert hat. El Sadr selbst hat angeregt, die freigewordenen (übrigens eher unwichtigen) Ministerien mit unabhängigen Fachleuten zu besetzen. Kritische irakische Pressestimmen dazu werden hier zusammengestellt und kommentiert.

  • Der aktuelle Aufmacher handelt vom Leben in Bagdad. Dazu werden als You-Tube Episoden aus dem Leben von Bewohnern Bagdads angeboten ("Hometown Baghdad"); eine Art Doku-Soap: "The series demonstrates that life does indeed go on in Baghdad, and that many young Iraqi men choose only to bomb things on the screen of a video game". Die Serie zeigt, daß das Leben in Bagdad weitergeht, und daß viele junge Iraker nur dann bomben, wenn sie Video-Spiele spielen. In der Serie wird das tägliche Leben von drei jungen Bagdadern dokumentiert: Adel, ein 23jähriger Rock-Musiker, Ausama, eine 20jährige Medizinstudentin, und Saif, der kürzlich sein Abschlußexamen als Zahnarzt bestand.

  • Eine kritische Provinz ist seit einiger Zeit die Provinz Diwaniya. Nachdem die El Kaida mit dem Versuch, in der Provinz Anbar Fuß zu fassen, am Widerstand der Stämme gescheitert ist, versucht sie dasselbe in Diwaniya. Dort versucht aber auch die Mahdi-Armee Fuß zu fassen. Ein Teil der Stammesführer hat nun offenbar die USA um Hilfe gebeten.


  • Das sind Beispiele, ziemlich beliebig herausgegriffen, für das, was man in Iraq Slogger lesen kann. Stündlich aktualisiert, und mit einer großen Meinungsvielfalt.

    Was da zu lesen ist, bestätigt den Eindruck, den auch die anderen seriösen Blogs aus dem Irak vermitteln - Iraq the Model und The Fourth Rail beispielsweise - : Die Situation ist instabil. Aber die Vorstellung (wie sie hier in Europa weit verbreitet ist), daß Aufständische davor stünden, die Macht im Irak zu erobern, ist schlicht falsch.

    Welche Aufständischen auch? Es gibt Dutzende von bewaffneten Gruppen, teils ideologisch- religiös, teils kriminell motiviert; die meisten wohl beides.

    Es ist eine Situation, aus der nur ein vernünftiger Ausweg hinausführen kann: Der Staat muß es schaffen, mit diesen Desperados fertigzuwerden.

    Keine dieser Gruppen hat die geringste Chance, die Staatsmacht im Irak so zu erobern, wie das zum Beispiel die Nordvietnamesen und die von ihnen kontrollierten Viet Cong 1975 in Vietnam konnten.

    Die Alternative zu einem Erfolg der irakischen Demokratie ist Anarchie und Anomie; eine Herrschaft von Kriminellen und Warlords.

    Mir scheint nicht, daß das die US-Demokraten, die raus wollen aus dem Irak, verstanden haben.



    Also, meine Empfehlung: Blogs wie Iraq Slogger lesen; als Antidos gegen die Dummheiten und Klischees, die viele unserer Medien vermitteln.

    1. Januar 2007

    Meine Blogokugelzone: Ein sehr persönlicher Rückblick auf 2006

    Eine Sphäre ist, mathematisch gesprochen, die Oberfläche einer Kugel. Ein Ausschnitt aus dieser Oberfläche heißt eine Kugelzone.

    Für die Welt der Blogs beginnt sich die Bezeichnung "Blogosphäre" einzubürgern. Das, wozu ich hier ein paar Worte schreiben möchte, ist, exakt benannt, also eine Blogokugelzone; eine Teilmenge der Menge aller Blogs.

    Ein Ausschnitt, dessen Koordinaten man freilich nicht genau angeben kann. Er umfaßt diejenigen Blogs, mit denen ich etwas anfangen kann. Viel genauer geht es eigentlich nicht. Aber gut, ich versuche es: Liberalismus besteht aus meiner Sicht darin, die Welt vernünftig, mit Respekt vor wissenschaftlichen und technischen Leistungen, mit Skepsis, ohne Vorurteile und mit unbedingter Gegnerschaft gegen jede Spielart des Totalitarismus zu betrachten.

    Naja, oder auch nicht. Definitis habe ich immer gehaßt.



    Als ich Anfang Juni 2006 mit diesem Beitrag "Zettels Raum" eröffnet habe, verstand ich vom Bloggen ungefähr so viel wie von der Sprache der Hopi und von der Zubereitung des Borschtsch.

    Ich hatte so gut wie keinen Blog gelesen, wußte nichts von der Blogosphäre. "Gestern wußte ich noch nicht, wie man Inschenör schreibt, und heute bin ich selber einen" - exakt das war meine Verfassung.

    Ich hatte seit ein paar Jahren viel im Web geschrieben, aber nur in Foren; ich hatte sozusagen Web 2.0 noch nicht mental installiert.

    Nun schloß das Forum, in dem ich hauptsächlich geschrieben hatte. Ich aber beschloß, Blogger zu werden.



    Also war ich in einer Situation, die ein Grundthema der Literatur seit Jahrtausenden ist: Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen. Oder, natürlich, sein Glück zu machen. In dem Beitrag zu Road Movies war dazu kürzlich etwas zu lesen.

    Auf verschlungenen Wegen habe ich allmählich diesen und jenen anderen Blog aus der Kugelzone kennengelernt, und zu meiner Freude haben auch andere nach und nach "Zettels Raum" kennengelernt.

    Und siehe, da waren viele, die politisch weitgehend dachten wie ich; mit denen die Übereinstimmungen jedenfalls groß war. Mit denen ich mich, glaube ich, auch außerhalb des Politischen verständigen kann, wie zum Beispiel mit Metalust und Subdiskurse, was sozusagen für mich die linke Kante meiner Blogokugelzone markiert. So, wie Politically Incorrect die rechte.



    Daß es diese Kugelzone gab, das war mir entgangen gewesen. Ich hatte in rechten und linken Foren geschrieben; dort meine liberale Position sozusagen provokativ ausbreitend.

    Ich leugne nicht, daß mir das sehr gefallen hat und daß ich gern provoziert habe. Nur war das auf die Dauer etwas anstrengend und wurde auch langweilig und unfruchtbar. Es war ein paar Jahre gut so gewesen, aber ich mochte eigentlich nicht mehr.



    Nun gut, ich habe also nun diese liberalkonservative Kugelzone peu à peu kennengelernt. Und ich freue mich, daß "Zettels Raum" dort allmählich beachtet wurde.

    Es gab immer dann einen sehr sichtbaren Zuwachs der Besucherzahlen, wenn jemand aus der Kugelzone auf "Zettels Raum" aufmerksam gemacht hatte. Dreien dieser Blogs habe ich besonders viel zu verdanken: Dem Augenzuppler, der jetzt als Philolog oder so ähnlich weitergeführt wird, den Bissigen Liberalen von B.L.O.G. und Statler und Waldorf.



    Weil das "Zettels Raum" so sehr geholfen hat, möchte ich jetzt umgekehrt in diesem Jahr in gelegentlichen Beiträgen unter der Überschrift: "Aufgemerkt" auf Blogs aus der Kugelzone aufmerksam machen, die meines Erachtens noch nicht so beachtet werden, wie sie es verdient haben.

    Heute mache ich den Anfang mit Ex-Blond, einem sehr schön gestalteten, vor allem aber gut geschriebenen, mir ausgesprochen sympathischen Blog, den ich gerade in meine Linkliste aufgenommen habe.



    Was diese Linkliste angeht: Kürzlich hat mir jemand, den ich sehr schätze, geschrieben "Deine Blogroll finde ich auch einigermaßen spannend, aber dazu schreibe ich vielleicht noch eine separate Mail ;-)".

    Auf die ich gespannt warte. Aber ich ahne die mahnenden Worte, die darin stehen werden. Deshalb dazu eine kleine Anmerkung:

    Wenn ich jemanden verlinke, dann heißt das nicht, daß ich mit dem betreffenden Blog im einzelnen übereinstimme. Aber doch in der freiheitlichen Grundhaltung.

    Die Kugelzone, der ich mich zugehörig fühle, reicht von denjenigen, die die Freiheit vor allem gegen die aktuelle Spielart des Totalitarismus, den Islamismus, verteidigen, bis zu denjenigen, denen die Freiheit vor staatlicher Bevormundung am wichtigsten ist, oder die Freiheit der wirtschaftlichen Betätigung. Oder vielleicht die Freiheit der sexuellen Lebensgestaltung, oder sonst des Life Style.



    Für mich, als jemanden mit politischen Erfahrungen, die in die sechziger Jahre zurückreichen, steht allerdings nach wie vor auch der Kampf gegen den Kommunismus und gegen den Nazismus im Vordergrund.

    Gewiß ist der Islamismus im Augenblick lauter und wirksamer. Aber auch die beiden anderen Schöße sind noch fruchtbar.
    Mit einem geradezu absurd geringen Medienecho findet im Augenblick in Venezuela der Übergang zur Diktatur des Proletariats statt.
    In China ist die kommunistische Dikatur alles andere als am Ende.
    Und die Nazis mögen zwar geringe Chancen haben, jemals wieder irgendwo die Staatsmacht zu erobern - aber ihre Ideologie verschmilzt ja immer mehr mit derjenigen der beiden anderen Spielarten des Totalitarismus. Ob Chávez nun ein sozialistischer Nationalist oder ein Nationalsozialist ist - was macht das für einen Unterschied? Ist Ahmadinedschad mehr Islamist oder mehr Nationalsozialist?

    Der Nationalsozialismus hat sich gewandelt, er hat sich mit den anderen Spielarten des Totalitarismus amalgamiert. Aber sein Grundgedanke, daß jedes Volk das Recht hat, jedes andere Volk zu vernichten, daß eine siegreiche politische Bewegung das Recht hat, Andersdenkende und Andersartige brutal zu vernichten, ist ja noch nicht am Ende.



    Aus meiner Sicht ist der Sieg des Kapitalismus, der Demokratie und des liberalen Rechtsstaats in diesem Jahrhundert, das sich nun schon dem Ende seines ersten Jahrzehnts nähert, zwar wahrscheinlich, aber noch keineswegs sicher.