Kurioses, kurz kommentiert: Erdogans Augenzwinkern
Nach diesem Prinzip möchte der türkische Ministerpräsident bei der Auswahl von Botschaftern verfahren. Sie glauben das nicht? Dann lesen Sie:
Vernünftige Gedanken von Gott, der Welt und der Seele des Menschen, auch allen Dingen überhaupt
Der Meteorologe Kerry Emanuel in einem Interview mit dem Internet-Magazin Slate. (Meine Übersetzung; das Original finden Sie unten).
Richard Herzinger in "Welt-Online" über den türkischen Ministerpräsidenten, der heute zur Einweihung der neuen türkischen Botschaft nach Berlin kommt.
Aus NDR Text, Tafel 191, "Kindernachrichten vom 27. Oktober 2012", abgerufen am 28. Oktober um 20.59 Uhr.
Ein Satz aus einem politologischen Text, den Marie-Charlotte Maas und der Linguist Valentin Groebner in der "Zeit" an den Pranger stellen.
US-Korrespondent Sebastian Fischer heute in "Spiegel-Online" über den US-Wahlkampf.
Gleicher Job, gleiche Qualifikation – und doch weniger Gehalt: In Deutschland verdienen Frauen immer häufiger schlechter als Männer, stellt eine neue Studie fest.Es handelt sich um einen Bericht des World Economic Forum, dessen Kurzfassung Sie hier lesen können.

Aus dem Offenen Brief von 5000 Wissenschaftlern an den italienischen Staatspräsidenten Napolitano vom 29. Juni 2012. Übersetzung von mir; das Original finden Sie unten.

Inhalt einer Eilmeldung (Breaking News Alert), die kurz vor Mitternacht von der New York Times an die Abonnenten dieses Dienstes verschickt wurde. Meine Übersetzung; den Originaltext finden Sie unten. Der Artikel von Cooper und Lander ist hier zu lesen.
Der rechtspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Jerzy Montag in einem Interview mit Mariam Lau in "Zeit-Online".
Peter Heller in "ScienceSkeptical" in seinem Bericht über den Abendvortrag, den Klaus Töpfer, vorgestellt als "Exekutivdirektor, IASS Institute für Advanced Sustainability Studies e.V.; Vorsitzender der 'Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung der Bundesregierung'", vorgestern bei den Niedersächsischen Energietagen gehalten hat.
Wenn wir diese Energiewende nicht hinkriegen und der Welt nicht zeigen können, wie man Klimawandel gestaltet in der Energiewirtschaft, dann kann sich keiner was abgucken. Deutschland ist Vorreiter. Wir wollen, daß sich die Welt abguckt, wie das geht, das Klima zu schützen.Ich habe das damals zitiert und kommentiert. Diese Äußerung ist ein schönes Beispiel dafür, wie die großkotzige "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen"-Mentalität alle Wendungen der deutschen Geschichte überlebt hat; nur sind die sie tragenden Schichten jetzt nicht mehr der Adel und das Großbürgertum wie zur Zeit Wilhelms des Zweiten, sondern es ist die neue rotgrüne Aristokratie. (Dazu und zur aristokratischen Attitüde der Ministerin Eveline Lemke siehe Sollen sie doch Kuchen essen; ZR vom 15. 10. 2012).
Der Bremer Jura-Professor Andreas Fischer-Lescano, der 2011 als erster auf die Plagiate in der Dissertation Karl-Theodor zu Guttenbergs aufmerksam gemacht hatte; zitiert von "Welt-Online".
Er setzte auch den einzigen schweren Treffer, der einem Niederschlag gleichkam – nämlich als der Präsident den Republikaner im Zusammenhang mit dem Anschlag in Bengasi der Unwahrheit überführte: Romney hatte behauptet, der Präsident habe nicht am Tag danach von einem Terrorakt gesprochen, sondern erst Wochen danach; Obama wehrte sich, und ein Verweis der Moderatorin auf das Transkript setzte ihn ins Recht. (...)Sehen wir uns an, was Romney und Obama in der vergangenen Nacht gesagt haben und was Obama am 12. September, dem Tag nach dem Angriff im Rosengarten des Weißen Hauses gesagt hatte.
Die Glaubwürdigkeit Mitt Romneys bei den folgenden Antworten war mindestens für die nächsten Minuten beschädigt.


... it is the responsibility of our President to use America’s great power to shape history — not to lead from behind, leaving our destiny at the mercy of events. Unfortunately, that is exactly where we find ourselves in the Middle East under President Obama.In der Washington Post hat jetzt Jackson Diehl, stellvertretender Leiter des Meinungsressorts, sich unter der Überschrift "How Obama bungled the Syrian revolution" (Wie Obama die syrische Revolution verbockt hat) mit Obamas Syrienpolitik befaßt.
... es ist die Verantwortlichkeit unseres Präsidenten, die große Macht Amerikas zu nutzen, um die Geschichte zu gestalten - nicht sich im Hintergrund zu halten und unser Schicksal dem Gang der Dinge auszuliefern. Genau dort aber befinden wir uns im Nahen Osten unter Präsident Obama.
Der amerikanische Professor für Öffentliches Recht und Publizist Jonathan Turley heute in der Wochenendausgabe der Washington Post unter der Überschrift "Shut up and play nice: How the Western world is limiting free speech" (Halte den Mund und sei freundlich: Wie die westliche Welt die freie Meinungsäußerung einschränkt". Meine Übersetzung; das Original finden Sie unten).
David Maraniss gestern in der Washington Post über Barack Obama (meine Übersetzung; das Original finden Sie unten).
Kernsätze eines Kommentars von Holger Steltzner, Mitherausgebers der FAZ, in deren heutiger Ausgabe. Titel: "Die Energiewende als Planwirtschaft".

Aus der Rede, die Mitt Romney gestern am Virginia Military Institute in Lexington, Virginia, gehalten hat. Das Transkript der Rede finden Sie hier.
Überschrift des Artikels in "Zeit-Online", in dem über diese Rede berichtet wird.

Jasper von Altenbockum in der FAZ über die Kritik daran, daß Peer Steinbrück als Abgeordneter gegen hohe Honorare Vorträge gehalten hat.
Aus einem Bericht von Katharina Schmitz über eine Lesung von Heinz Buschkowsky aus seinem Buch "Neukölln ist überall", seit gestern zu lesen in "Zeit-Online".



Ein Buch nach Jahrzehnten wieder in die Hand zu nehmen ist oft eine interessante Erfahrung. Manchmal lese ich mich wieder fest und erliege zum zweiten Mal dem Zauber eines Textes. Manchmal schüttle ich aber auch den Kopf, wenn ich mich daran erinnere, wie ich das Buch damals wahrgenommen habe, und wie anders es mir heute erscheint.Dieter Boßmann (Hg.) Schüler über die Einheit der Nation. Ergebnisse einer Umfrage. Mit einem Vorwort von Dirk Sager. Frankfurt: Fischer, 1978Ich kann mich noch gut an das Buch erinnern und das gewisse Aufsehen, das es damals erregt hat.
Das Thema des Nationalfeiertags, des Tags der Deutschen Einheit ist für mich Zugehörigkeit.
Ich gehöre dazu, zu Deutschland.
Die Deutschen in der DDR vor 22 Jahren wollten auch dazugehören: Wir sind ein Volk.
Schwierig damals und in den letzten 22 Jahren wurde es immer, wenn diese Zugehörigkeit infrage gestellt wurde. Das Gefühl: Diese Ossis gehören eigentlich nicht zu uns; sie sind anders. Das hat sie verletzt, die doch auch Deutsche waren, sich vielleicht mehr noch als Deutsche gefühlt haben als mancher westdeutsche Internationalist, dem nach eigenen Bekunden Paris oder Mailand näher war als Dresden oder Rostock.
Der Kollege sagte, sein Sohn schlafe meist bis zum frühen Nachmittag. Danach dusche er und setze sich an den Computer. Dort spiele er und chatte. Manchmal gehe er aus. Aber meistens sei er zu Hause. Er steht auf, er spielt, er isst, dann legt er sich wieder schlafen.Dieser Kollegensohn ist Abiturient. Auch Martenstein hat einen Sohn, der Abiturient ist.