Zettels Meckerecke: Empörend!
Aktuelles Beispiel: Vor einigen Stunden wurde bekannt, daß der Bundesgerichtshof das Urteil gegen den Vater des "Amokläufers von Winnenden" aufgehoben hat.
Vernünftige Gedanken von Gott, der Welt und der Seele des Menschen, auch allen Dingen überhaupt


Harald Martenstein in seiner Kolumne im aktuellen "Zeit-Magazin". Überschrift: "Gerade Nobelpreisträger werden auffällig häufig sonderlich".
Seltene Metalle wie Platin will Andersons Team auf den Asteroiden gewinnen und dann zur Erde schaffen, wo sie extrem knapp und teuer sind. Nach Angaben von Planetary Resources kann ein 30 Meter großer Asteroid Platin im Wert von 25 bis 50 Milliarden Dollar enthalten, berechnet nach heutigen Preisen.Als ich das las, erschien es mir als eine der vielen spinnerten Phantasien, die gerade in den USA sozusagen im Raum zwischen Science Fiction und naiver Raumfahrtbegeisterung schweben. Auch die Redaktion von "Zeit-Online" hatte offenbar diesen Eindruck, als sie im Vorspann ihres gestrigen Artikels zu diesem Thema von "wahnwitzigen Plänen" sprach.

Monika Maron gestern in "Welt-Online" in einem Artikel mit der Überschrift "Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört".


Björn Böhning, netzpolitischer Sprecher der SPD und Chef der Berliner Senatskanzlei, heute in der FAZ über die Piratenpartei.




"Zeit-Online" gestern in einem Artikel mit der Überschrift "Ökonom will Pendler besteuern statt ihnen etwas zahlen" über Äußerungen des Direktors und Sprechers der Geschäftsführung des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) Thomas Straubhaar.


Hermann Otto Solms, Vorsitzender des Arbeitskreises für Wirtschaft und Finanzen der FDP im Bundestag, in einem Gastbeitrag für die heutige FAZ. Überschrift: "Wir brauchen eine Steuerbremse im Grundgesetz".
Christian Geyer heute in der FAZ über die Diskussion um das Betreuungsgeld.

Markus C. Schulte von Drach heute in "Süddeutsche.de" zur Frage der Schuldfähigkeit von Anders Behring Breivik.
Der Schweizer Publizist Roger Köppel im Editorial der aktuellen Ausgabe der von ihm herausgegebenen "Weltwoche".




In mehreren Städten Deutschlands sind die diesjährigen Ostermärsche fortgesetzt worden, allerdings mit mäßigem Zulauf. Nach Angaben der Organisatoren wurde vielfach Unterstützung für Günter Grass' Aussage laut, wonach es kein Recht auf präventive Militärschläge gebe. (...) Dass Israel gegen Grass ein Einreiseverbot verhängt habe, sei ein "unmögliches Verfahren", sagte deren Sprecher, Willi van Ooyen.Und der Hessische Rundfunk schrieb:
Für seinen Vorwurf, Israel gefährde mit Drohungen gegen Iran den Weltfrieden, erhielt der 84-jährige Schriftsteller am Sonntag unter anderem Unterstützung von der bundesweiten Informationsstelle Ostermarsch in Frankfurt. "Was Grass angestoßen hat, kann nicht als antisemitisch unter den Teppich gekehrt werden", sagte van Ooyen.Wer ist dieser Willi van Ooyen? Ein naiver Pazifist; ein friedensbewegter Gutmensch?
Der Professor für Philosophie und Medientheorie an der Karlsruher Staatlichen Hochschule für Gestaltung Byung-Chul Han in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Die "Spiegel"-Redakteurin Antje Windmann in einem Video zu ihrem Artikel "Abschied zum Ich" im gedruckten "Spiegel" der kommenden Woche (Heft 15/2012 vom 7. 4. 2012, S. 32 - 37).
"Die Kaltfront eines von Südskandinavien zur Ostsee ziehenden Tiefs erfasst in der Nacht Deutschland und zieht am Samstag nach Süden durch. Dadurch wird kalte Polarluft herangeführt. (...) In der Nacht zum Samstag ist in der Mitte und im Bergland leichter Frost möglich. In den nördlichen Mittelgebirgen fällt oberhalb etwa 400 m zunehmend Schnee. Im Norden sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen zum Teil bis ins Flachland."Der staatseigene iranische Nachrichtensender Press TV zu dem Gedicht von Günter Grass "Es muß gesagt werden".
Aus einem Artikel im gedruckten "Spiegel" (46/2011 vom 14. 11. 2011, S. 20 - 22) über das geplante Betreuungsgeld; Überschrift: "Im Reich des Unsinns". Verfaßt wurde der Artikel von Kerstin Kullmann, Peter Müller, Alexander Neubacher, René Pfister und Merlind Theile.
Ein unbekannter Spitzenmann der FDP, zitiert von Robert Birnbaum im "Tagesspiegel".

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle heute in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" mit dem Titel "Keine Staatshilfen!"
Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann, fordert, die Steuerfahnder mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen.Wie denn die Bundesregierung gegen die Schweizer Haftbefehle "vorgehen" soll, sagte der Volljurist Oppermann nicht. Es wäre interessant, zu erfahren, welche juristischen Wege er kennt, gegen Haftbefehle in einem anderen demokratischen Rechtsstaat vorzugehen, die von der dortigen unabhängigen Justiz erlassen wurden.
Der "Bild"-Zeitung sagte er, sie hätten sich mit ihrem "Kampf gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung um den Rechtsstaat verdient gemacht". Die Bundesregierung müsse die deutschen Fahnder schützen und gegen die Schweizer Haftbefehle vorgehen.
Gregor Gysi, damals Vorsitzender des Ost-Berliner Rechtsanwaltskollegiums und Vorsitzender des Rates der Anwaltskollegien der DDR, in einem "Spiegel"-Gespräch mit Axel Jeschke und Ulrich Schwarz (Heft 11/1989 vom 13. März 1989, S. 36-47).